• 07.11.2006, 13:45:47
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FSG-NÖ-Schabl fordert sofortigen Stopp der NÖAAB-Inseratenkampagne

Verhöhnung von Tausenden Mindestpensionisten und Sozialhilfebeziehern ist für Gewerkschafter untragbar

Wien (FSG-NÖ) - "Die Inseratenkampagne des NÖAAB zum Thema
Grundsicherung ist untragbar und noch viel unfassbarer ist es, dass
diese Inserate auch noch von Gewerkschaftern kommen", sagt der
Vorsitzende der FSG Niederösterreich LR Emil Schabl. Der NÖAAB
verhöhne Tausende Menschen, die von Mindestpensionen oder der
Sozialhilfe leben müssten. Zur Zeit gibt es in Österreich 460.000
akut arme Menschen, mehr als eine Million ist bereits
armutsgefährdet! Aus diesem Grund soll es einen Ausgleich der
bestehenden Sozialhilfe und der Mindestpensionen auf 800 Euro geben,
und nicht, um jemand in der Hängematte zu finanzieren.
"Wahrscheinlich können sich die Funktionäre des NÖAAB gar nicht mehr
vorstellen, wie es ist, mit einem monatlichen Einkommen unter 800
Euro leben zu müssen", so Schabl weiter.++++

"Es kann schon sein, dass der Wahlschock des 1. Oktober auch den
Funktionären des NÖAAB in den Knochen steckt", so Schabl weiter.
Dennoch müsse klar und deutlich gesagt werden, dass gerade
Gewerkschafter die Pflicht hätten, dafür zu sorgen, dass Menschen
nicht in die Armut abgleiten. "Statt sich vom Parteiapparat der
ÖVP-NÖ Inserate vorgeben zu lassen, die vor Polemik und Unwahrheit
triefen, hätte man sich vorher genau erkundigen müssen, was es mit
der Grundsicherung auf sich hat", fordert der FSG-NÖ-Vorsitzende
Schabl einen sofortigen Stopp dieser Inseratenkampagne.

FSG, 7. November
2006
Nr. 59

Rückfragehinweis:
LS Gerhard Posset
01/585 69 53

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