• 06.11.2006, 10:46:18
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Kickl: Schwarzer Generalstreik bedeutet Arbeitsverbot für gesamtes Parlament

Schüssels Argumentation wird immer haarsträubender

Wien (OTS) - Als erschütternd bezeichnet es FPÖ-Generalsekretär
Herbert Kickl, daß die Repräsentanten der beiden größten Parteien in
der laufenden Diskussion offenbar nicht in der Lage seien, die
Inhalts- und die Beziehungsebene auseinanderzuhalten, ein Phänomen,
das der Kommunikationswissenschafter Watzlawick als Konfusion
bezeichnet habe.

Vor allem die Argumentation von Noch-Kanzler Wolfgang Schüssel wird
laut Kickl immer haarsträubender. "Was, bitte schön, hat ein
Untersuchungsausschuß zu einer Flugzeugbeschaffung damit zu tun, daß
man in Parteiengesprächen nicht gleichzeitig über Arbeitslosigkeit,
Zuwanderung, Wirtschaft, Bildung usw. reden kann? Ist das das
ÖVP-Zukunftsmodell, daß während Ausschußsitzungen hinkünftig über
nichts anderes mehr debattiert werden darf?" Offenbar glaube Schüssel
in seiner Hybris, jetzt schon der Zeit zu gebieten.

Der schwarze Generalstreik bedeute de facto auch Arbeitsverbot für
das gesamte Parlament, betonte der freiheitliche Generalsekretär.
Dies sei der Bevölkerung absolut nicht zuzumuten. Abgeordnete würden
schließlich gewählt, um zu arbeiten, und nicht, um dekorativ in der
Gegend herumzusitzen.

ÖVP und SPÖ sollten jetzt hurtig an den Verhandlungstisch
zurückkehren, forderte Kickl. Österreich habe diese lächerlichen
Kindereien nicht verdient.

Rückfragehinweis:
Büro HC Strache
Karl Heinz Grünsteidl, Bundespressereferent
+43-664-4401629, [email protected]

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