• 03.11.2006, 13:35:15
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Heinrich-Wieland-Preis 2006 für herausragende Leistungen in der Glykolipidchemie verliehen

Wien (OTS) - Professor Alois Fürstner vom Max-Planck-Institut für
Kohlenforschung in Mülheim/Ruhr wurde mit dem diesjährigen
Heinrich-Wieland-Preis für seine herausragenden Forschungsleistungen
zur Synthese von Glykolipiden ausgezeichnet. An der
Ludwig-Maximilians-Universität in München übergab heute Professor
Nepomuk Zöllner, Vorsitzender des Kuratoriums für die Verleihung des
Heinrich-Wieland-Preises, die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung
an den Wissenschaftler.

Prof. Fürstners Forschungsarbeiten führten zur Identifizierung der
Molekularstruktur vieler relevanter Glykolipide unter Verwendung
metallkatalysierter Methoden. Sein Werk wurde mit dem
Heinrich-Wieland-Preis ausgezeichnet, da es neue Syntheseverfahren in
dieser Molekülklasse ermöglicht. Seine herausragenden
Forschungsergebnisse eröffnen das Feld der biologischen Auswertung
von Glykolipiden für potenzielle therapeutische Wirkungen. Einige
wichtige Glykolipide können jetzt in vitro voll synthetisiert werden.

"Einer der wichtigsten Grundsätze unseres Unternehmens ist es,
Werte durch Innovationen zu schaffen. Daher wollen wir innovatives
Denken fördern, indem wir ausgezeichnete Wissenschaftler wie Prof.
Fürstner unterstützen", erklärte Dr. Dr. Andreas Barner,
stellvertretender Sprecher der Unternehmensleitung und Leiter des
Unternehmensbereichs Forschung & Entwicklung und Medizin bei
Boehringer Ingelheim. "Dank seiner unermüdlichen Grundlagenforschung
können entscheidende Fortschritte in der Entwicklung neuer
therapeutischer Optionen erzielt werden."

"Ich bin stolz darauf, der diesjährige Preisträger dieser
renommierten Auszeichnung zu sein", kommentierte Prof. Alois
Fürstner. "Wir hoffen, dass wir durch weitere Forschung in der Lage
sein werden, die Molekularstrukturen von weiteren Lipiden aus
natürlichen Quellen zu enthüllen und somit ihre biologische
Auswertung vorantreiben können."

Heinrich-Wieland-Preis

Der Heinrich-Wieland-Preis ist nach dem deutschen Chemiker und
Nobelpreisträger Prof. Dr. Heinrich Otto Wieland (1877-1957) benannt.
Heinrich Wieland war ein Cousin von Helene Boehringer, der Frau von
Albert Boehringer, der Boehringer Ingelheim gegründet hat. Von 1915
bis Ende 1920 war Wieland Berater bei Boehringer Ingelheim und baute
in dieser Zeit die erste wissenschaftliche Abteilung des Unternehmens
auf. Seit 1964 wird der Heinrich-Wieland-Preis einmal jährlich für
innovative wissenschaftliche Arbeiten in den Bereichen Biochemie,
Chemie, Physiologie und klinische Medizin der Fette und Lipide
vergeben. Dieser Preis gehört international zu den renommiertesten
Auszeichnungen. In seiner mehr als 40-jährigen Geschichte wurde er
bisher an 58 Wissenschaftler verliehen. Der Preis wird von Boehringer
Ingelheim gestiftet und von einem unabhängigen Kuratorium verliehen.

Ein Foto des Preisträgers steht unter folgendem Link zur
Verfügung: http://www.ots.at/redirect.php?boehringer1

Rückfragehinweis:

Mag. Inge Homolka 
   Boehringer Ingelheim Austria GmbH 
   Dr. Boehringer-Gasse 5 - 11, A-1121 Wien 
   Tel.: 01-80105-2230 
   Fax:  01-80105-2624 
   mailto:[email protected]

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