• 02.11.2006, 10:27:39
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Steirisches BZÖ fordert Bürgermeister-Direktwahl für die Steiermark

Zwingt Parteien dazu, den Wählerwillen auch tatsächlich umzusetzen

Graz (OTS) - "Die nunmehrige Ignoranz, mit der einige Parteien am
Beispiel Öblarn den Wählerwillen ignorieren, ist ein willkommener
Anlass, endlich die Bürgermeister-Direktwahl in der Steiermark
umzusetzen. Mit diesem Modell zwingt man die Parteien nach einer
Gemeinderatswahl, auch tatsächlich den Wählerwillen umzusetzen. Den
parteipolitischen Eiertänzen und dem wahlkampfbedingten Hick-Hack
wäre somit ein Ende gesetzt. Die derzeitige Vorgangsweise der SPÖ und
der gescheiterten Strache-FPÖ in Öblarn ist einer Demokratie ja nicht
würdig. Anton Knerzl wurde eindrucksvoll wieder an die Spitze gewählt
und einige Handlanger ihrer Parteizentralen in Graz versuchen wieder,
Streit, Intrige und Hader in eine Gemeinde zu bringen", so der
steirische BZÖ-Chef Gerald Grosz am Donnerstag.

"Die Bürgermeister-Direktwahl ist der einzige Weg, diese Unsitten zu
umgehen. Die Arbeit für eine Gemeinde hängt hauptsächlich mit den
Persönlichkeiten an der Spitze einer Kommunalverwaltung zusammen. Das
Zusammenleben in einer Gemeinde ist nicht dafür geeignet, mittels
einer ferngesteuerten Parteipolitik gerade dieses Gemeindeleben zu
zerstören. Daher wäre es durchaus sinnvoll, wenn sich alle Parteien
in der Steiermark auf eine Bürgermeister-Direktwahl einigen könnten",
so Grosz abschließend.

Rückfragehinweis:
Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)

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