• 31.10.2006, 14:22:12
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Kukacka: 130 km/h auf Autobahnen hat sich bewährt und soll bleiben!

Wien (OTS) - Durch die Präsentation der Ergebnisse des
Tempo-160-Versuchs sieht Staatssekretär Mag. Helmut Kukacka keinen
Anlass zur generellen Änderung der Straßenverkehrsordnung. "Auch in
einem neuen Tempoversuch kann ich keinen zusätzlichen
Erkenntnisgewinn sehen", sagt Kukacka und erklärt "Die erlaubte
Höchstgeschwindigkeit von 130km/h auf Österreichs Autobahnen und
Schnellstraßen hat sich bewährt und stößt bei den Autofahrern auf
hohe Akzeptanz". Er bezog sich dabei auf eine Gallup-Umfrage im
Auftrag der VAV-Versichrung welche ergab, dass 64 Prozent der
Autofahrer Tempo-130 "als richtig angesetzt" bezeichnen. Nur vier
Prozent fühlen sich durch die geltende Regelung "gebremst". Eine
weitere Studie des Kuratoriums für Verkehrssicherheit untermauert
dies. Sie ergab, dass 85 Prozent der Autofahrer nie schneller als
135km/h fahren.

Es sei auch belegt, dass ständige Geschwindigkeitswechsel den
Verkehrsfluss mindern und damit das Unfallrisiko erhöhen. "Wir wollen
auch keinen Tempo- Fleckerlteppich auf unserem Autobahnnetz", so
Kukacka, der auch auf die geringeren Schadstoff-Emissionen bei
gleichmäßiger Reisegeschwindigkeit verwies und feststellte, dass 130
auch in der Mehrheit der EU-Länder die erlaubte Höchstgeschwindigkeit
sei. In Deutschland hingegen passieren laut einer Untersuchung des
VCÖ pro 1000 Autobahnkilometer um 35% mehr Unfälle als hierzulande.
"Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer ist wohl das beste Argument
für eine Beibehaltung des derzeit gültigen Tempolimits", stellt
Kukacka dazu fest.

"Die ÖVP steht für eine Verkehrspolitik der Vernunft. Das gilt gerade
auch auf Österreichs Autobahnen", hielt Kukacka fest und er betonte,
dass flexible Tempolimits nur dann sinnvoll wären, wenn die geplanten
Verkehrsbeeinflussungsanlagen in Betrieb sind. Diese können auf
Faktoren wie Verkehrsaufkommen, Tageszeit, Witterung, Lärm oder
Luftverschmutzung reagieren und eine entsprechende
Höchstgeschwindigkeit flexibel vorschreiben. Die Asfinag hat bereits
begonnen, diese Anlagen Österreichweit zu installieren und wird
dieses Programm nach der derzeitigen Planung bis 2010/2011
abgeschlossen haben. "Bis zur endgültigen Installierung der
Verkehrsbeeinflussungsanlagen soll bundesweit auf Autobahnen das
130-Limit bleiben", schloss Kukacka

Rückfragehinweis:
Staatssekretariat im BM für Verkehr, Innovation und Technologie
Stefan Naglis, Pressesprecher
Tel.: +43 (01) 711 62/8803

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SVT

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