Tibetische Kulturwoche in Österreich

Wien (OTS) - Mit einer Quote von 72,15% positiv, 12,66% neutral
und nur 15,19% negativ von der Besucher über unsere Fotoausstellung ging 'die tibetische Kulturwoche in Österreich Chinas' am vergangenen Sonntag den 29.Okt.2006 erfolgreich zu Ende.

'Die tibetische Kulturwoche Chinas' in Österreich hatte das Ziel, der österreichischen Bevölkerung das Thema Tibet etwas näher zu bringen und - wenn irgendwie möglich - den Gusto auf eine Reise in die autonome Provinz Tibet zu wecken - selbst Eindrücke zu sammeln, Lhasa zu sehen, die Berge zu fühlen, den Mythos zu erfahren und selbst mit Leuten in Tibet, sei es im Hotel, mit dem Reiseleiter, Busfahrer oder Bahnschaffner zu sprechen, das war das Ziel, das wir als Veranstalter, Sponsoren und Organisatoren dieser Fotoausstellung und der drei Konzerte erreichen wollten.

Entsetzt sind wir auf die Pressemitteilung der Tibetergemeinschaft Österreichs (Chefin Fr. Tseten Zoechbauer). Die Behauptungen der Gemeinschaft sind nicht richtig. Fr. Zöchbauer hat weder die Tanzshow 'Unsere Legendäre Heimat' noch die Fotoausstellung 'Tibet im Fokus’ gesehen. Die Tanzshow 'Unsere Legendäre Heimat' stellt eine reine moderne kulturelle Darbietung aus Tibet dar. Die Fotoausstellung bietet Eindrücke und Kunstwerke von 19 internationalen Fotografen.

Die Behauptung 'Die Tibetischen Künstler dieses Ensembles sind strengsten überwacht von chinesischen Begleitern und dürfen nicht mit Tibetern im Exil in Kontakt kommen sind nachweislich unrichtig. Die Künstler haben keine Meinungsfreiheit und werden mit möglichen Konsequenzen ihre berufliche Laufbahn betreffend eingeschüchtert...' sind ebenfalls unrichtig und grundlos. Nicht nur wir als Veranstalter, sondern auch alle Menschen in der Umgebung der Gruppe, sei das österreichische Hotelpersonal, die Fahrer der Busse, die Platzanweiser in den verschiedenen Aufführungsstätten und sonstige Organisationsmitarbeiter, können bestätigen, mit welcher Lebensfreude und mit welchem Elan diese junge Truppe von Sängern, Tänzern und Musikern aus der autonomen Provinz Tibet auch vor und nach den Auftritten bei der Sache war. Jeder der Beteiligten konnte sehen, dass dieses tibetanische Ensemble nicht in 'Gefangenschaft gehalten wurde', 'tibetanische Kultur missbrauchte’, 'tibetanische Lebensweise verhöhnte'. Natürlich sahen die Zuseher in den vollen Hallen, dass auch tibetanische Volksmusik - wie überall auf der Welt modernisiert und auch kommerzialisiert wurde. Vielleicht auch gerade deshalb bekamen die Künstler frenetischen Applaus und standing ovations. Nicht nur in Europa, auch in Asien und somit auch in der autonomen Provinz Tibet schreitet die Globalisierung fort, haben junge Leute die gleichen 'Ideale', tragen Jeans, haben MP3 Geräte in der Hand, hören internationale Rock Music und legen die Obrigkeitshörigkeit immer mehr ab. Heutzutage ist Tibet Teil der modernen Weltgesellschaft und wird nicht ein 'Museum der Geschichte' werden.

Sehr verwundert sind wir ebenfalls auf den Artikel zu der Kulturwoche der Zeitung 'Die Presse' vom 24.10.06! Im Juli 2006 reiste Hr. Bischof, Journalist und Mitarbeiter 'Der Presse' in die autonome Provinz Tibet. Bis jetzt hat 'Die Presse' keine Berichte seiner persönlichen Eindrücke auf dieser Vorreise veröffentlicht!

Eine so große und ranghohe tibetische Delegation ist ja nicht alle Tage in Österreich. Einladungen zu Gesprächen in Wien und Salzburg ohne irgendwelche Vorbehalte mit Delegationsmitglieder sowohl aus der autonomen Provinz Tibet als auch aus China wurden mehrfach von uns ausgesprochen.

Schade, dass 'Die Presse' keinen Interviewtermin wahrnahm. Kein Delegations- oder Ensemblemitglied der Show wurde von 'Die Presse' zu den Lebensumständen in der autonomen Provinz Tibet, zu der persönlichen Einstellung und zu 'der tibetischen Kulturwoche Chinas' in Österreich befragt. Wie es schien ist kein Journalist 'Der Presse' weder zur Show noch in die Ausstellung gekommen. Daher weisen wir den Artikel in 'Der Presse' zurück und finden, dass eine Zeitung dieser Reputation doch nicht nur ganz einseitige Berichterstattung zulassen sollte.

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