Grüne Wien: Morgige Mahnwache in der Lobau gegen Autobahnprojekt

Umweltbewegung leistet Widerstand gegen Transithölle

Wien (OTS) - Als einen ersten Schritt, dem weitere Aktionen folgen werden, rufen Umweltinitativen unterstützt von den Grünen, zu einer Mahnwache in der Au am 1. November, Beginn 15,30 Uhr, Groß Enzersdorf, Lobaustraße vis a´vis der alten Kaserne, auf.

Anlass dafür sind die beginnenden Probebohrungen im Nationalpark, die als Vorbereitung der von vielen Betroffenen abgelehnten Lobauautobahn dienen sollen, betonen der Grüne Umweltsprecher Rüdiger Maresch und die Klubobfrau der Grünen Donaustadt, Eva Hauk unisono:
"Wir weisenmit dieser Veranstaltung nicht nur auf die Gefahren einer drohenden Autobahn-Transitschneise hin, sondern auch auf die Verschmutzung weiter Teile von Groß Enzersdorf und der Donaustadt durch Stickoxide und Feinstaub, die aus den ungefilterten 30 m hohen Abgasmonumenten den Menschen Lebensqualität rauben und sie gesundheitlich gefährden."

Auch die Probebohrungen seien nicht unbedenklich. Abgesehen von den noch immer unbekannten Aufenthaltes lagernden Kriegsrelikten (Fliegerbomben) bestehe die Gefahr, dass Altlasten von Öl durch das Durchstoßen des zweiten Grundwasserhorizontes in das Grundwasser gelangen könnten.

Durch diese Mahnwache soll die Öffentlichkeit auf die immensen Kosten der Lobauautobahn in der Höhe von 1,9 Milliarden Euro aufmerksam gemacht werden. Diese Summe in Bildung, Soziales und den öffentlichen Verkehr investiert, wäre mit Sicherheit eine Lösung, die der Nachhaltigkeit im Sinne des Generationenvertrages entspräche und Zukunft sowie Lebensqualität der Bevölkerung garantieren würde, so Maresch und Hauk abschließend.

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