• 27.10.2006, 09:03:05
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Fidelity: Aktienmärkte von Industrienationen laufen nicht im Gleichschritt - ANHANG

Wien (OTS) - Trotz zunehmender Globalisierung haben sich die
Börsen wichtiger Industrienationen in den vergangenen Jahren höchst
unterschiedlich entwickelt. Eine Auswertung von Fidelity
International zeigt, dass die Wertentwicklungen an den untersuchten
Aktienmärkten stark voneinander abwichen.

Auch ein zunehmend vernetzter Welthandel und multinationale
Konzernstrukturen haben bislang nicht dazu geführt, dass sich die
Aktienmärkte parallel entwickeln, wie eine Auswertung der
MSCI-Länderindizes von sieben führenden Industrienationen zeigt. Zwar
gab es Phasen, in denen die Märkte ausnahmslos entweder Gewinne oder
Verluste verbuchten. Jedoch bestanden zwischen den Wertentwicklungen
der Erst- und Letztplatzierten erhebliche Unterschiede. 2005 war die
Spanne mit 39 Prozentpunkten am größten: Der MSCI Japan erzielte ein
Plus von 44,7 Prozent, der MSCI USA brachte es dagegen nur auf 5,7
Prozent.

"Jede Börse hat trotz Globalisierung noch immer ihre eigenen
Gesetze. Wer sein Geld nur in einen oder wenige Aktienmärkte steckt,
riskiert große Wertschwankungen bei seinen Anlagen", sagte Dirk
Herrmann, Geschäftsführer von Fidelity International in Österreich.

In den vergangenen sieben Jahren zeigten alle untersuchten
Länderindizes hohe Schwankungen. In Deutschland beispiels-weise brach
der Aktienmarkt 2002 um 43,1 Prozent ein und erzielte damit die
schlechteste Wertentwicklung im Ländervergleich. Nur ein Jahr später
war der deutsche Aktienmarkt mit 37,1 Prozent hinter dem kanadischen
auf Platz zwei. 2004 lag er erneut auf dem letzten Rang, im Folgejahr
gemeinsam mit dem französischen wieder an zweiter Stelle.

Viele private Anleger gehen nach Ansicht von Herrmann ein hohes
Risiko ein: "Die meisten Anleger investieren in inländische Aktien,
da sie die Unternehmen ihres Landes am besten zu kennen glauben.
Dadurch haben viele von ihnen ein unausgeglichenes Portfolio", sagte
Herrmann. "Wer über die Grenzen von Ländern und Regionen hinweg
anlegt, erzielt eine breitere Risikostreuung."

Die beste Basis eines gut aufgestellten Portfolios stellten daher
Investmentfonds mit internationalem sowie europäischem
Anlageschwerpunkt dar, so Herrmann. Einzelne Länderfonds dienten der
gezielten Beimischung, um zusätzliche Renditequellen zu erschließen.
Dabei haben sich vor allem die Produkte bewährt, deren Manager
abseits der Indizes die jeweils besten Titel eines Marktes gezielt
auswählen.

Fidelity International ist eines der weltweit führenden sowie
vielfach ausgezeichneten Fondsmanagement-Unternehmen, das privaten
und institutionellen Anlegern Investmentprodukte und
-dienstleistungen zur Verfügung stellt. Mit über 500 Fondsmanagern
und Analysten verfügt Fidelity über das größte
Investment-Expertenteam der Welt und ist an allen wichtigen
internationalen Finanzplätzen vertreten. Die österreichische
Niederlassung Fidelity Investments International in Wien betreut ein
Fondsvermögen von 1,9 Milliarden Euro (Stand: 30.06.2006).

Herausgeber: Fidelity Investments International, Schottenring 16,
1010 Wien.

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Rückfragehinweis:

Fidelity International
   Unternehmenskommunikation
   Jörg E. Allgäuer, Telefon +49 61 73.5 09-38 70
   Dr. Sinan Y. Temelli, Telefon +49 61 73.5 09-38 71
   Telefax +49 61 73.5 09-48 79
   mailto:[email protected]
   
   Österreich:
   Dirk Herrmann, Telefon +43 664 222 20 88
   mailto:[email protected]
   
   oder
   
   Scholdan & Company AG
   Alexandra Berger-Vogel, Telefon +43 1 513 23 88-0
   mailto:[email protected]

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