Fidelity: Aktienmärkte von Industrienationen laufen nicht im Gleichschritt

Wien (OTS) - Trotz zunehmender Globalisierung haben sich die
Börsen wichtiger Industrienationen in den vergangenen Jahren höchst unterschiedlich entwickelt. Eine Auswertung von Fidelity International zeigt, dass die Wertentwicklungen an den untersuchten Aktienmärkten stark voneinander abwichen.

Auch ein zunehmend vernetzter Welthandel und multinationale Konzernstrukturen haben bislang nicht dazu geführt, dass sich die Aktienmärkte parallel entwickeln, wie eine Auswertung der MSCI-Länderindizes von sieben führenden Industrienationen zeigt. Zwar gab es Phasen, in denen die Märkte ausnahmslos entweder Gewinne oder Verluste verbuchten. Jedoch bestanden zwischen den Wertentwicklungen der Erst- und Letztplatzierten erhebliche Unterschiede. 2005 war die Spanne mit 39 Prozentpunkten am größten: Der MSCI Japan erzielte ein Plus von 44,7 Prozent, der MSCI USA brachte es dagegen nur auf 5,7 Prozent.

"Jede Börse hat trotz Globalisierung noch immer ihre eigenen Gesetze. Wer sein Geld nur in einen oder wenige Aktienmärkte steckt, riskiert große Wertschwankungen bei seinen Anlagen", sagte Dirk Herrmann, Geschäftsführer von Fidelity International in Österreich.

In den vergangenen sieben Jahren zeigten alle untersuchten Länderindizes hohe Schwankungen. In Deutschland beispiels-weise brach der Aktienmarkt 2002 um 43,1 Prozent ein und erzielte damit die schlechteste Wertentwicklung im Ländervergleich. Nur ein Jahr später war der deutsche Aktienmarkt mit 37,1 Prozent hinter dem kanadischen auf Platz zwei. 2004 lag er erneut auf dem letzten Rang, im Folgejahr gemeinsam mit dem französischen wieder an zweiter Stelle.

Viele private Anleger gehen nach Ansicht von Herrmann ein hohes Risiko ein: "Die meisten Anleger investieren in inländische Aktien, da sie die Unternehmen ihres Landes am besten zu kennen glauben. Dadurch haben viele von ihnen ein unausgeglichenes Portfolio", sagte Herrmann. "Wer über die Grenzen von Ländern und Regionen hinweg anlegt, erzielt eine breitere Risikostreuung."

Die beste Basis eines gut aufgestellten Portfolios stellten daher Investmentfonds mit internationalem sowie europäischem Anlageschwerpunkt dar, so Herrmann. Einzelne Länderfonds dienten der gezielten Beimischung, um zusätzliche Renditequellen zu erschließen. Dabei haben sich vor allem die Produkte bewährt, deren Manager abseits der Indizes die jeweils besten Titel eines Marktes gezielt auswählen.

Fidelity International ist eines der weltweit führenden sowie vielfach ausgezeichneten Fondsmanagement-Unternehmen, das privaten und institutionellen Anlegern Investmentprodukte und -dienstleistungen zur Verfügung stellt. Mit über 500 Fondsmanagern und Analysten verfügt Fidelity über das größte Investment-Expertenteam der Welt und ist an allen wichtigen internationalen Finanzplätzen vertreten. Die österreichische Niederlassung Fidelity Investments International in Wien betreut ein Fondsvermögen von 1,9 Milliarden Euro (Stand: 30.06.2006).

Herausgeber: Fidelity Investments International, Schottenring 16, 1010 Wien.

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