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Österreichs Jugend gestaltet unsere Zukunft mit der Internet-Plattform www.mitmachen.at

Wien (OTS) - Direkte Demokratie unterliegt einem fortwährenden Lernprozess. Idealerweise findet dieser von den Bürgerinnen und Bürgern zur Politik und umgekehrt statt. Besonders Jugendliche sollen verstärkt an demokratische Entscheidungsprozesse herangeführt werden. Dabei tragen E-Democracy Projekte wie die aktuelle Internet-Plattform www.mitmachen.at, die am 1. November 2006 startet und bis 9. Jänner 2007 läuft, dazu bei, die Jugend zur Mitgestaltung zu motivieren.

Das Jugendbeteiligungsprojekt mitmachen.at

mitmachen.at ist ein Jugendbeteiligungsprojekt zur gemeinsamen Entwicklung von möglichen Zukunftskonzepten für Österreich mittels Internet. Zur Teilnahme eingeladen sind alle jungen Österreicher und Österreicherinnen im In- und Ausland, wie auch "Herzensösterreicher und Herzensösterreicherinnen", die eine wie auch immer geartete, Beziehung zu unserem Land haben. Im Rahmen von mitmachen.at können Konzepte für die Themenbereiche Umwelt, Gesundheit, Bildung, Sicherheit, Infrastruktur, Sozialsystem, Politisches System und Beschäftigung erarbeitet werden.

Zahlreiche Partner tragen zur Verwirklichung dieses zukunftsweisenden Projektes bei. "Die BRZ GmbH hat mit ihrer Strategie "Partizipatives E-Government" einen ersten Schritt in Richtung Zukunft des E-Government im Rahmen der i2010-Initiative geschaffen. mitmachen.at ist nach den Pilotprojekten aus 2005 das jüngste Projekt in dem Akzeptanz und Technologie für E-Democracy getestet werden," erläutert Ing. Günther Lauer, Bereichsleiter E-Government, BRZ GmbH.

"Österreich hat in Europa die führende Rolle im E-Government inne - an zukünftigen Entwicklungen wird laufend gearbeitet. Gerade für Jugendliche stellt das Internet im Bereich der politischen Partizipation eine ideale Plattform dar," bekräftigt Christian Rupp, Sprecher der Plattform Digitales Österreich im Bundeskanzleramt.

Projektziele

Ein Ziel des Projektes ist die Einbindung der Jugendlichen bei der Mitgestaltung der Zukunft und somit auch die Förderung von politischem Interesse. Andererseits geht es darum, jene Themen kennen zu lernen, die für die heutige Jugend von besonderem Interesse sind.

"Neue Medien und Informationstechnologien spielen für die politische Bildung unserer Jugend eine wichtige Rolle. Das Internet ermöglicht die Beteiligung an gesellschaftlichen Ent-wicklungsprozessen und fördert so das "Demokratie lernen". Die digitalen Kompetenzen zählen zu den Schlüsselkompetenzen für eine aktive und erfolgreiche Gestaltung des beruflichen und privaten Lebens. Das Projekt mitmachen.at ist auch ein wichtiger Beitrag zur Medienerziehung und regt zu einem reflektierten Umgang mit dem Internet an," fasst SC Mag. Heidrun Strohmeyer, Leiterin der Sektion V "Statistik, allgemeine pädagogische und IT-Angelegenheiten, Erwachsenenbildung" des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur, zusammen.

Die vier Projektphasen

mitmachen.at besteht aus vier unterschiedlichen Schritten: In der ersten Phase können die Jugendlichen zu den insgesamt acht Themenbereichen des täglichen Lebens (Umwelt, Gesundheit, Bildung, Sicherheit, Infrastruktur, Sozialsystem, Politisches System und Beschäftigung) ihre Meinungen und Vorstellungen auf der Internet-Plattform www.mitmachen.at einbringen. Dabei steht es den Jugendlichen frei, zu welchen Themen sie wie oft Stellung beziehen möchten. In der zweiten Phase werden die gesammelten Beiträge von einer Kommission (bestehend aus zwei Damen und zwei Herren) bearbeitet und mit Hilfe einer automatisierten Textanalyse werden daraus Zukunftskonzepte entwickelt. In der dritten Phase können die zuvor erstellten Zukunftskonzepte von den Jugendlichen mittels einer "Online-Abstimmung" direkt bewertet werden. In der Schlussphase werden die Ergebnisse des Projektes den Entscheidungsträgern und Entscheidungsträgerinnen aus Politik und Verwaltung präsentiert.

Die zentrale Rolle des Internet

In Hinblick auf das Themenfeld "Partizipation und direkte Demokratie" nimmt das Internet eine immer wichtiger werdende Rolle ein. Es ist offensichtlich, daß die neuen elektronischen Informations- und Kommunikationstechnologien unser tägliches Leben immer mehr bestimmen. Inwieweit beeinflussen sie auch die demokratischen Willensbildungsprozesse? Leben wir bereits in einer "elektronischen Demokratie"? Dies trifft sicher in vieler Hinsicht zu: "Das Internet ist zum umfassendsten Medium der Vermittlung politisch relevanter Informationen geworden. Das Gesetzgebungsverfahren zum Beispiel, wird durchgängig unterstützt und die Bundesgesetze werden authentisch elektronisch kundgemacht," erklärt Dr. Günther Schefbeck, Parlamentsrat der Parlamentsdirektion, um anschließend zu ergänzen: "Das kommunikative Potenzial der neuen Technologien wird zukünftig noch viele Möglichkeiten eröffnen, um neue Formen des politischen Diskurses zu entwickeln. Die "elektronische Demokratie" der Zukunft wird den Bürgerinnen und Bürgern neue Instrumente der inhaltlichen Beteiligung an politischen Meinungsbildungsprozessen zur Verfügung stellen."

Unterstützung durch Schulen und Jugendverbände

Die Informationen zum Projekt wurden bereits an ca. 3.000 Schulen (ab der 5. Schulstufe), an ungefähr 40 Jugendverbände, an Universitäten, an das AMS sowie an Auslandsösterreicher und Auslandsösterreicherinnen kommuniziert.

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