Kleinstunternehmer und Neue Selbständige setzen deutliches Zeichen bei Nationalratswahl

Wien (OTS) -

  • Anliegen der Kleinstunternehmer müssen bei Regierungsverhandlungen berücksichtigt werden
  • Bereits mehr als die Hälfte aller Unternehmen sind Ein-Personen-Unternehmer

Der Unternehmer Karl Pisec (VP) hat mit einem Vorzugsstimmenwahlkampf bei den Nationalratswahlen 2006 bewiesen, dass die Unzufriedenheit bei Kleinstunternehmern und Neuen Selbständigen groß ist. Mit den viertmeisten Vorzugsstimmen der auf der Landesparteiliste der ÖVP Wien gereihten Kandidaten stellt Pisec sicher, dass auch in Zukunft die Anliegen der Ein-Personen-Unternehmen ernst genommen werden. Pisec verlangt nachdrücklich, dass diese auch bei den Regierungsverhandlungen berücksichtigt werden.

Mit den zweitmeisten Vorzugsstimmen in seinem Wahlkreis und dem viertbesten Ergebnis eines Kandidaten auf der Landesliste der ÖVP Wien bei der Nationalratswahl 2006 zeigt der Unternehmer Karl Pisec, dass die Bevölkerung seinen Einsatz für Neue Selbstständige und Kleinstunternehmer unterstützt. "Von einem solchen Ergebnis habe ich nicht einmal zu träumen gewagt. Es ist für mich daher ein klarer Auftrag weiterzumachen und Anliegen und Probleme auch in Zukunft verstärkt in die öffentliche Diskussion einzubringen", fasst Pisec das Wahlergebnis zusammen. Erste Auswirkungen hat das Wahlergebnis bereits gezeigt: die WKÖ hat alle konkreten Forderungen von Pisec bereits aufgenommen. Pisec kennt durch seine eigene Tätigkeit die Probleme der Kleinstunternehmer und Neuen Selbständigen genau, und fordert daher langfristige Konzepte zur Verbesserung deren Arbeits-und Lebensbedingungen.

"Kleine Firmen und die vielen Ich-AGs bilden immer mehr das Rückgrat der österreichischen Wirtschaft. Allein in Wien arbeiten 41.000 Ich-AGs unter schwierigen Bedingungen darunter hauptsächlich Frauen. Hier muss rasch ein integriertes und durchdachtes Konzept umgesetzt werden", so Pisec weiter. Das Wahlergebnis zeigt, dass Kleinstunternehmer und Neue Selbständige bisher von der Politik noch nicht die nötige Unterstützung erhalten haben. Daher sollen die Lösungsansätze schon in den Koalitionsverhandlungen einen Niederschlag finden.

Als Lösungsansätze führt Pisec die Absetzbarkeit der Kosten von Kinderbetreuung, die Absetzbarkeit von Arbeitsraum im Wohnbereich, ein Steueräquivalent zum 13. und 14. Monatsgehalt sowie den Vorsteuerabzug für PKWs an. "Kleinstunternehmer müssen sich auf ihre Arbeit konzentrieren können. Undurchsichtige und aufwändige Bürokratie, Unklarheiten im Steuer- und Sozialversicherungsrecht bedeuten Zeitverlust, Unsicherheit und unnötige Nervenbelastung", kritisiert der 39jährige Wiener, der in den USA ein Management-Studium absolvierte.

Das klassische Erscheinungsbild der Wirtschaft mit Arbeitgebern und Arbeitnehmern verliert durch die stetig steigende Zahl der Neuen Selbständigen zunehmend an Bedeutung. Unter den rund 298.000 österreichischen Klein- und Mittelunternehmen (KMU) sind bereis mehr als die Hälfte, rund 152.000, Ein-Personen-Unternehmen. Hierbei nicht mitgezählt sind jene Ich-AGs, die von der WKÖ nicht vertreten werden können, da sie für die Ausübung ihrer Tätigkeit keinen Gewerbeschein benötigen. "Da ein Ende dieser Tendenz nicht abzusehen ist, wird gerade in Zukunft die Gruppe der Kleinstunternehmer und neuen Selbständigen zu einem immer wichtiger werdenden volkswirtschaftlichen Faktor", erklärt Pisec.

Über Karl Pisec

Karl Pisec ist Unternehmer und Geschäftsführer der im Außenhandel tätigen Pisec Group. Weiters ist Pisec seit 1995 Obmann Stv. des Bundesgremiums des Außenhandels und seit 1999 Obmann des Landesgremiums Wien des Außenhandels. Bei den Nationalratswahlen 2006 führte Pisec in Wien einen Vorzugsstimmenwahlkampf und erreichte den vierten Platz auf der Landesparteiliste Wien der ÖVP. Pisec setzt sich für die im Parlament unterrepräsentierten Kleinstunternehmer, Ein-Personen-Unternehmen, Neue Selbstständige und freie Dienstnehmer ein.

Website und Fotos Karl Pisec unter: www.karlpisec.at

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