FPÖ: Worte des Bundespräsidenten ernst nehmen!

Hofer: Fordere Grüne auf, sich von ihrem "Feind-Denken" zu verabschieden

Wien (OTS) - Bundespräsident Heinz Fischer hat anlässlich der Feiern zum 50. Jahrestag des ungarischen Volksaufstandes 1956 in Budapest gemahnt, dass man in Österreich gelernt habe, dass "der politische Gegner in einer Demokratie niemals ein Feind" sein könnte.

Von der FPÖ kommt große Anerkennung für die Ausführungen des Herrn Bundespräsidenten. FPÖ-Vizebundesparteiobmann Norbert Hofer: "Ein derartiger Ordnungsruf wäre auch innerhalb der Staatsgrenzen hoch an der Zeit. Es sei anlässlich des baldigen Jahrestages daran erinnert, dass namentlich der sich so gerne staatsmännisch gebende grüne Bundessprecher Alexander Van der Bellen den Bundesparteiobmann der FPÖ am 4.11.2005 als 'echten politischen Feind' bezeichnete. Wenn man den Gehalt dieser Aussage und ihre Assoziationen mit den 30er Jahren, Bürgerkrieg und Volksaufständen in Osteuropa intensiver auf sich wirken lässt, so wird erkennbar, dass Van der Bellen letztendlich vor allem Parteipolitiker und keinesfalls Staatsmann ist."

Die Grünen, so Hofer weiter, offenbaren jedenfalls mit derartigen Aussagen ein undemokratisches und, auf den politischen Mitbewerber bezogen, hasserfülltes Gesicht. Die FPÖ fordert die Grünen auf, sich von ihrem "Freund-Feind-Muster" zu verabschieden und zur Kenntnis zu nehmen, dass es keine demokratisch gewählte Partei geben kann, die man in einer Demokratie als Feind betrachten könnte: "Wer das tut, erklärt auch die Wähler dieser Partei zum Feind. Die Worte des Bundespräsidenten haben daher auch für uns Bedeutung."

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