Die neuen Väter

Baierbrunn (OTS) - Die Zeiten ändern sich und mit ihnen die Väter. Heutzutage verbringen Väter mit ihren Kindern knapp eine Stunde pro Woche mehr als Anfang der 90er Jahre. Sie tauschen einen Kneipenabend für Gutenachtgeschichten ein oder gehen am Wochenende mit den Kleinen auf den Spielplatz statt ins Fußballstadion. Warum Väter schon für Babys so wichtig sind, erklärt Chefredakteurin Anne-Bärbel Köhle vom Apothekenmagazin "Baby und Familie":

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Er geht in der Regel spielerischer mit dem Baby um, regt so seine Aktivität an und fördert so natürlich auch seine Selbständigkeit. In sozialer Hinsicht weiß man heute, dass Kleinkinder, die eine enge Beziehung zu ihrem Vater hatten, später besser mit emotionalem Stress umgehen können, einfühlsamer und auch geselliger sind.

40 Prozent der Väter können sich gut einen Elternurlaub vorstellen. Tatsächlich nehmen ihn nur 5 Prozent. Woran liegt das?

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Ganz einfach. Väter verdienen in der Regel mehr als Frauen, das ist heute leider immer noch so. Frauen bleiben dann zwangsläufig zu Hause oder arbeiten in Teilzeit. Dazu kommt aber noch ein weiteres Phänomen, häufig gibt es in Firmen einen großen Widerstand gegen Väter, die sich die Babypause erlauben

Und wenn man mal über den Tellerrand schaut, stellt man dann fest, dass unsere europäischen Nachbarn schon weiter sind?

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Das sind sie tatsächlich. In Schweden beispielsweise nehmen 30% der Väter Elternzeit, in Island ist es sogar Verpflichtung, dass beide Elternteile mindestens 3 Monate Kinderpause machen. In beiden Ländern herrscht einfach eine wesentlich größere gesellschaftliche Akzeptanz, dass Väter Babypause machen. Bei uns gibt es das hoffentlich auch, denn immerhin wird zum 1. Januar das neue Elterngesetz eingeführt und vielleicht ändert sich dann auch Einiges für unsere Väter.

Was viele Eltern nicht wissen, Väter wie Mütter dürfen in der Elternzeit 15 bis 30 Wochenstunden arbeiten. Noch mehr Wissenswertes finden Sie in der aktuellen "Baby und Familie", z.B. wie Hormone väterliche Gefühle wecken und warum immer mehr Männer in den Zeugungsstreik treten.

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Originaltext: Wort und Bild - Baby und Familie

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