• 19.10.2006, 13:28:22
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  • OTS0156 OTW0156

RFS: ÖH hat Angst vor anderen Meinungen!

Diskusionsverbot an der Wiener Universität führte zum Eklat

Wien, 19-10-2006 (OTS) - Im Zuge der Podiumsdiskussion zur
Umsetzung des Siegfriedskopfs kam es gestern zum Eklat: Als sich ein
Vertreter des RFS zu Wort meldete, wurde er übertönt und daran
gehindert, sich verständlich zu machen. Da er sich ließ jedoch nicht
beirren ließ, wurde die Veranstaltung kurzerhand abgebrochen.

"Ganz offensichtlich wurden nur vorher abgesprochene
Diskussionsbeiträge zugelassen", vermutet der RFS-Uni-Wien-Obmann
Michael Will. "Der ÖH-Vertreter der Uni Wien hat bewiesen, daß es
kein Interesse an einer echten Diskussion gab", so der RFS-Mandatar
in der Bundesvertretung, Gernot Schandl. "Nicht die Schrift, sondern
das freie Wort ist das erste, was in Diktaturen verboten wird",
stellte Schandl mit Bezug auf die Werksbeschreibung des "Büro
PhotoglasTM" fest.

"Eine Veranstaltung abzubrechen, nur weil eine unliebsame Frage
gestellt wird, ist ein Armutszeugnis", kritisierte Will. "Die
Angriffe der Linken auf die Künstler, weil diese das Denkmal nicht
gleich zerstört haben, offenbart den totalitären Ungeist dieser
Personen.

Schandl: "Der mit der Umgestaltung beauftragte Bele Marx hat in
einem persönlichen Gespräch mit mir durchaus Interesse für unseren
Standpunkt bekundet. Leider ist das geistige Klima an der Uni Wien
derart repressiv, daß eine öffentliche Diskussion dazu ohneweiteres
unterbunden werden kann." Über die zahlreichen Mitläufer beim
anwesenden Publikum zeigte sich Will enttäuscht: "Keiner der Linken
hatte den Mut, die freie Meinungsäußerung zu verteidigen!"
Schluß (gsch)

Rückfragehinweis:
Ring Freiheitlicher Studenten
1070 Wien, Stuckgasse 9/11
(0664) 15 68 533
[email protected]
www.rfs.at

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