RFS: ÖH hat Angst vor anderen Meinungen!

Diskusionsverbot an der Wiener Universität führte zum Eklat

Wien, 19-10-2006 (OTS) - Im Zuge der Podiumsdiskussion zur
Umsetzung des Siegfriedskopfs kam es gestern zum Eklat: Als sich ein Vertreter des RFS zu Wort meldete, wurde er übertönt und daran gehindert, sich verständlich zu machen. Da er sich ließ jedoch nicht beirren ließ, wurde die Veranstaltung kurzerhand abgebrochen.

"Ganz offensichtlich wurden nur vorher abgesprochene Diskussionsbeiträge zugelassen", vermutet der RFS-Uni-Wien-Obmann Michael Will. "Der ÖH-Vertreter der Uni Wien hat bewiesen, daß es kein Interesse an einer echten Diskussion gab", so der RFS-Mandatar in der Bundesvertretung, Gernot Schandl. "Nicht die Schrift, sondern das freie Wort ist das erste, was in Diktaturen verboten wird", stellte Schandl mit Bezug auf die Werksbeschreibung des "Büro PhotoglasTM" fest.

"Eine Veranstaltung abzubrechen, nur weil eine unliebsame Frage gestellt wird, ist ein Armutszeugnis", kritisierte Will. "Die Angriffe der Linken auf die Künstler, weil diese das Denkmal nicht gleich zerstört haben, offenbart den totalitären Ungeist dieser Personen.

Schandl: "Der mit der Umgestaltung beauftragte Bele Marx hat in einem persönlichen Gespräch mit mir durchaus Interesse für unseren Standpunkt bekundet. Leider ist das geistige Klima an der Uni Wien derart repressiv, daß eine öffentliche Diskussion dazu ohneweiteres unterbunden werden kann." Über die zahlreichen Mitläufer beim anwesenden Publikum zeigte sich Will enttäuscht: "Keiner der Linken hatte den Mut, die freie Meinungsäußerung zu verteidigen!"
Schluß (gsch)

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