- 18.10.2006, 15:27:40
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"Venennetzwerk Waldviertel" am Landesklinikum Gmünd gegründet
Folgekrankheiten von Venenerkrankungen sollen reduziert werden
St. Pölten (NLK) - Allein im Waldviertel leiden rund 40.000
Menschen unter Krampfadern und anderen Venenerkrankungen. Vor diesem
Hintergrund wurde am Landesklinikum Waldviertel Gmünd im Frühjahr die
medizinische "Initiative Venenkreis" gegründet, die sich vor allem
mit der Aufklärung in diesem Bereich befasst. Zusätzlich wurde von
den ExpertInnen kürzlich das neue "Venennetzwerk Waldviertel" ins
Leben gerufen, das sich eingehend mit den bisher bereits entstandenen
Problemfällen beschäftigt.
Die "Initiative Venenkreis" hat sich zum Ziel gesetzt, die
schwerwiegenden Folgen von Venenproblemen wie etwa Beingeschwüre,
Venenentzündungen, Thrombosen oder auch Lungenembolien, die immerhin
bei zehn Prozent der PatientInnen auftreten, zu reduzieren. Das neue
"Venennetzwerk Waldviertel" hat zudem die Aufgabe, Venenprobleme
schwerpunktmäßig für das Waldviertel diagnostisch und therapeutisch
zu betreuen. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt ist die enge
Zusammenarbeit mit HausärztInnen, Heimkrankenpflege und Pflegeheimen,
durch die eine effiziente Weiterbehandlung gewährleistet werden soll.
In der Nachbehandlung konnte das Venenteam bereits einen großen
Erfolg verzeichnen: Durch die Zusammenarbeit mit allen
niederösterreichischen Versicherungsträgern ist es gelungen, ein
Verbandstoffdepot einzurichten. Dadurch wird eine Verbesserung der
Wundversorgung sichergestellt, da nun sowohl langwierige Ansuchen als
auch lange Wartezeiten vermieden werden können.
Nähere Informationen: Landesklinikum Waldviertel Gmünd, Melanie
Vitovec, Telefon 02852/525 25-5413, e-mail [email protected].
Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12156
http://www.noe.gv.at/nlk
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