Bundeswettbewerbsbehörde und E-Control bestätigen positiven Stand des österreichischen Elektrizitätsmarktes

VEÖ: E-Wirtschaft forciert Markttransparenz laufend

Wien (OTS) - "Wir freuen uns, dass das Faktum, dass der österreichische Elektrizitätsmarkt keinen europäischen Vergleich zu scheuen braucht - und wie von uns auch immer und immer wieder betont, im europäischen Vergleich längst hervorragend dasteht - auch endlich von der E-Control und der Bundeswettbewerbsbehörde bestätigt wird", zeigt sich VEÖ-Präsident Leo Windtner von den heute vor Journalisten getätigten Aussagen von Prof. DDr. Walter Barfuß, Generaldirektor der Bundeswettbewerbsbehörde, und Dipl.-Ing. Walter Boltz, Geschäftsführer der Regulierungsbehörde E-Control, erfreut und bestätigt. Und weiter: "Die heimische E-Wirtschaft hat den Prozess der vollständigen Liberalisierung des Marktes von Anfang an mitgetragen und aktiv mitgestaltet. Auf EU-Ebene wird immer wieder betont, dass Österreich Vorbildcharakter hat. Dass nun auch Regulator Walter Boltz von "substanziellen Vorteilen für die österreichischen Kunden" gesprochen und die "substanziell günstigeren Preisverhältnisse" für Haushalte, Gewerbe und auch für die Industrie bestätigt hat und darüber hinaus vorrechnet, dass die Stromkosten der heimischen Kunden Anfang 2006 zwischen 10 und 20 Prozent unter dem europäischen Schnitt lagen, darf als Beleg für das Erreichte gesehen werden."

E-Wirtschaft treibt Markttransparenz voran

Im Sinne einer weiteren Verbesserung des Informationsstandes von Kunden und Marktteilnehmern hat die E-Wirtschaft in den letzten Jahren selbständig und freiwillig weitere Maßnahmen zur Optimierung des liberalisierten Marktes in Angriff genommen: Im Herbst 2005 wurde von der E-Wirtschaft eine Kundeninformations-Initiative angekündigt, inzwischen auch mit der Regulierungs- und der Bundeswettbewerbsbehörde abgestimmt, und demnächst wird u.a. ein Informationsblatt zum liberalisierten Markt an alle Haushalte verteilt werden.

Zur Erhöhung der Transparenz auf Seiten der Marktteilnehmer haben sich gerade vor kurzem die großen heimischen Erzeuger verständigt, freiwillig essentielle Erzeugungsdaten an der Leipziger Strombörse zu publizieren und damit allen Marktteilnehmern frei zugänglich zu machen.

"In diesem Zusammenhang muss ich auch den Vorwurf, die Elektrizitätsunternehmen würden den Kunden suggerieren - und einen Beleg dafür ist uns der Regulator trotz mehrfachen Nachfragens schuldig geblieben -, ihre Versorgung wäre bei einem Wechsel gefährdet, scharf zurückweisen", so der VEÖ-Präsident. "Der Regulator hat selbst betont, dass ein Wechsel in Österreich ganz einfach durchzuführen ist. Dafür, dass die Kunden wegen ihrer hohen Zufriedenheit und Verbundenheit mit ihrem Dienstleister nicht wechseln, dafür muss ich mich wohl nicht entschuldigen", so Windtner.

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