VP-Walter: Sieben Gründe gegen sieben Brücken

SPÖ setzt Weltkulturerbe Wiens neuerlich aufs Spiel

Wien (OTS) - "Die ÖVP Wien setzt sich seit Jahren für die Belebung des Donaukanals ein, doch was die SPÖ nun im Alleingang durchziehen will, ist ein stadtplanerischer Wahnwitz", empört sich LAbg. Norbert Walter, Landesgeschäftsführer der ÖVP Wien über das SPÖ Projekt, im Herzen Wiens zusätzlich sieben Brücken über den Donaukanal errichten zu wollen.

Nach SPÖ Plänen soll zwischen der Marienbrücke und der Schwedenbrücke ein Brückennetz gespannt werden. Dabei scheint es der SPÖ gleichgültig zu sein, dass damit die Uferzonen des Donaukanals als Erholungsorte verloren gehen und ein künstliche 'Unterwelt' geschaffen wird, meint ÖVP Mandatar Walter.
"Das Ufer des Donaukanals wird durch die Überbrückung zunichte gemacht. Während die ÖVP Wien für eine Belebung der Donaukanalufer und für deren Nutzung als Erholungs- und Freizeitzone steht, will die SPÖ eine totale Überdachung des Donaukanals mit Mega-Fress, -Shopping und -Veranstaltungsmeilen", so die Kritik Walters.

Folgende Kritikpunkte nennt VP-Landesgeschäftsführer Walter:

1. Bisher gab es weder Informationen über dieses Projekt an die davon betroffenen Bezirke noch an den Gemeinde- oder Landtag

2. Es ist zweifelhaft, ob die Vereinbarkeit mit dem Weltkulturerbe der Inneren Stadt gegeben ist.

3. Die Brücken über den Donaukanal machen eine Nutzung des Donaukanalufers als Erholungs- und Freizeitraum zunichte.

4. Die Verbindung und Sicht zum Donaukanal wird durch die fast durchgängige Überdachung unterbrochen. Die Stadt wird somit vom Fluss "getrennt".

5. Da die öffentliche Hand angeblich nichts mitfinanziert, wird es auch keine Kultureinrichtungen mit freiem Zugang geben. Der öffentliche Raum wird auf das Notwendigste eingeschränkt. Restaurants, Geschäfte und zahlreiche Mega-Eventstätten werden das Erscheinungsbild prägen.

6. Kaufkraft wird aus den umliegenden Bezirken abgezogen, verbunden mit einem Aus für viele kleine Betriebe.

7. Zusätzliches Verkehrsaufkommen und Lärmbelastung für die Bewohner der angrenzenden Bezirke.

"Die Menschen in der verbauten Innenstadt brauchen Erholungsräume und nicht weitere Veranstaltungszentren. Das Projekt "Trialto" soll wohl nur ein weiterer Schritt in Richtung 'Brot und Spiele-Politik' der Wiener SPÖ werden. Und diese Art der Politik, die von den wahren Problemen in Wien ablenken soll, wird von der ÖVP strikt abgelehnt", schließt Walter.

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