• 11.10.2006, 13:52:59
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VP-Walter: Sieben Gründe gegen sieben Brücken

SPÖ setzt Weltkulturerbe Wiens neuerlich aufs Spiel

Wien (OTS) - "Die ÖVP Wien setzt sich seit Jahren für die Belebung
des Donaukanals ein, doch was die SPÖ nun im Alleingang durchziehen
will, ist ein stadtplanerischer Wahnwitz", empört sich LAbg. Norbert
Walter, Landesgeschäftsführer der ÖVP Wien über das SPÖ Projekt, im
Herzen Wiens zusätzlich sieben Brücken über den Donaukanal errichten
zu wollen.

Nach SPÖ Plänen soll zwischen der Marienbrücke und der Schwedenbrücke
ein Brückennetz gespannt werden. Dabei scheint es der SPÖ
gleichgültig zu sein, dass damit die Uferzonen des Donaukanals als
Erholungsorte verloren gehen und ein künstliche 'Unterwelt'
geschaffen wird, meint ÖVP Mandatar Walter.
"Das Ufer des Donaukanals wird durch die Überbrückung zunichte
gemacht. Während die ÖVP Wien für eine Belebung der Donaukanalufer
und für deren Nutzung als Erholungs- und Freizeitzone steht, will die
SPÖ eine totale Überdachung des Donaukanals mit Mega-Fress, -Shopping
und -Veranstaltungsmeilen", so die Kritik Walters.

Folgende Kritikpunkte nennt VP-Landesgeschäftsführer Walter:

1. Bisher gab es weder Informationen über dieses Projekt an die davon
betroffenen Bezirke noch an den Gemeinde- oder Landtag

2. Es ist zweifelhaft, ob die Vereinbarkeit mit dem Weltkulturerbe
der Inneren Stadt gegeben ist.

3. Die Brücken über den Donaukanal machen eine Nutzung des
Donaukanalufers als Erholungs- und Freizeitraum zunichte.

4. Die Verbindung und Sicht zum Donaukanal wird durch die fast
durchgängige Überdachung unterbrochen. Die Stadt wird somit vom Fluss
"getrennt".

5. Da die öffentliche Hand angeblich nichts mitfinanziert, wird es
auch keine Kultureinrichtungen mit freiem Zugang geben. Der
öffentliche Raum wird auf das Notwendigste eingeschränkt.
Restaurants, Geschäfte und zahlreiche Mega-Eventstätten werden das
Erscheinungsbild prägen.

6. Kaufkraft wird aus den umliegenden Bezirken abgezogen, verbunden
mit einem Aus für viele kleine Betriebe.

7. Zusätzliches Verkehrsaufkommen und Lärmbelastung für die Bewohner
der angrenzenden Bezirke.

"Die Menschen in der verbauten Innenstadt brauchen Erholungsräume und
nicht weitere Veranstaltungszentren. Das Projekt "Trialto" soll wohl
nur ein weiterer Schritt in Richtung 'Brot und Spiele-Politik' der
Wiener SPÖ werden. Und diese Art der Politik, die von den wahren
Problemen in Wien ablenken soll, wird von der ÖVP strikt abgelehnt",
schließt Walter.

Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
mailto:[email protected]

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