Ärzte Service informiert: OGH-Urteil belastet Kassen der Ärzte

Wien (OTS) - Die Ankündigung des Obersten Gerichtshofes (OGH),
dass in Zukunft auch bei der Geburt eines gesunden Kindes Unterhaltsansprüche einklagbar sind, veranlasst die Vertreter der Ärzteschaft zu weitreichenden Reaktionen. "Das würde bedeuten, dass eine Flut von Schadenersatzforderungen auf die Ärzte niederprasseln.", zeigt sich der der juristische Berater Dr. Hans Kotal vom Verein ÄrzteService entsetzt. Er bietet der Ärzteschaft seine aktive Unterstützung an und warnt vor überzogenen Prämienerhöhungen der Versicherungen.

Ärzte zu Sündenböcken degradiert

Bisher war die Judikatur des OGH durchaus nachvollziehbar, auch was Schadenersatzansprüche betrifft. Im Zusammmenhang mit einem behinderten Kind tritt in der Folge ein unvorhersehbarer Mehraufwand für die Familie auf. Unabhängig davon ob ein Verschulden des Arztes vorliegt oder nicht schraubt sich die Kostenspirale naturgemäß in unerreichbare Höhen. Zukünftig können alle Sparten von Ärzten durch solche Forderungen in ihrer Existenz gefährdet sein, vorrangig jedoch Gynäkologen, Urologen und Allgemeinmediziner.

Neuer Schutz für Ärzte entwickelt

Für Schadenersatzforderungen dieser Größenordnung sind meist weder die betroffenen Eltern noch der Arzt in ausreichendem Maß abgesichert. ÄrzteService hat eine Haftpflichtversicherung ausgehandelt, die die Existenz des Arztes sichern helfen kann. Fordern Eltern eines behinderten Kindes oder Patienten mit Spätfolgen Regress auf Ihren gesundheitlichen Schaden ein und streben einen Prozess an, so greift der Versicherungsträger bei einer Verurteilung des Arztes ein und übernimmt die Prozess- und Anwaltskosten. In der Praxis müssen die Verlierer eines Prozesses ohne entsprechende Absicherung durch eine Haftpflichtversicherung zig-tausende Euro aus eigener Tasche bezahlen.

Nähere Informationen zur neuen Haftpflichtversicherung für Ärzte finden Sie auch unter www.eccon.at bzw. www.aerzteverein.at

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