VP-Korosec zum Hanusch-KH: Betriebswirtschaftliches Fiasko

Wien (VP-Klub) - Für Patientinnen und Patienten sind kompetente
und engagierte SpitalsmitarbeiterInnen zweifelsfrei wichtiger als betriebswirtschaftliche Ergebnisse. Zu der Tatsache, dass die Patientenanwaltschaft das Hanusch-Krankenhaus der WGKK nun als jenes mit dem geringsten Beschwerdeaufkommen ausweist, ist dem dafür verantwortlichen Personal zu gratulieren, darf aber Franz Bittner, als Obmann der WGKK, nicht aus seiner betriebswirtschaftlichen Verantwortung entlassen, kommentiert ÖVP Wien Gesundheitssprecherin LAbg. Ingrid Korosec eine vor Eigenlob triefende Pressemitteilung der WGKK.

"Franz Bittner kann auf seine Mitarbeiter im Hanusch-Krankenhaus, die sich um die Patienten kümmern, zu Recht stolz sein, es ist aber auch seine Aufgabe, sich mit dem betriebswirtschaftlichen Zweig des Krankenhauses zu beschäftigen. In diesem Bereich hat Bittner aber total versagt. Immerhin hat das Hanusch-Krankenhaus allein im Jahr 2005 ein Minus von über 47 Millionen Euro erwirtschaftet. Für die Hälfte davon, 23,6 Millionen Euro, müssen allen Wienerinnen und Wiener mit ihrem Steuergeld gerade stehen", macht Korosec aufmerksam und weist darauf hin, dass alle Wiener Ordensspitäler von der Stadt Wien insgesamt nur 20,5 Millionen Euro erhalten. Bei den Ordenspitälern handelt es sich immerhin um 8 Krankenhäuser, die mit knapp 2.000 Betten etwa 15 Prozent der medizinischen Versorgung Wiens abdecken, während das Hanusch-KH mit nur rund 500 Betten etwa 5 Prozent zur medizinischen Versorgung in Wien beiträgt.

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