• 09.10.2006, 14:24:57
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VP-Korosec zum Hanusch-KH: Betriebswirtschaftliches Fiasko

Wien (VP-Klub) - Für Patientinnen und Patienten sind kompetente
und engagierte SpitalsmitarbeiterInnen zweifelsfrei wichtiger als
betriebswirtschaftliche Ergebnisse. Zu der Tatsache, dass die
Patientenanwaltschaft das Hanusch-Krankenhaus der WGKK nun als jenes
mit dem geringsten Beschwerdeaufkommen ausweist, ist dem dafür
verantwortlichen Personal zu gratulieren, darf aber Franz Bittner,
als Obmann der WGKK, nicht aus seiner betriebswirtschaftlichen
Verantwortung entlassen, kommentiert ÖVP Wien Gesundheitssprecherin
LAbg. Ingrid Korosec eine vor Eigenlob triefende Pressemitteilung der
WGKK.

"Franz Bittner kann auf seine Mitarbeiter im Hanusch-Krankenhaus, die
sich um die Patienten kümmern, zu Recht stolz sein, es ist aber auch
seine Aufgabe, sich mit dem betriebswirtschaftlichen Zweig des
Krankenhauses zu beschäftigen. In diesem Bereich hat Bittner aber
total versagt. Immerhin hat das Hanusch-Krankenhaus allein im Jahr
2005 ein Minus von über 47 Millionen Euro erwirtschaftet. Für die
Hälfte davon, 23,6 Millionen Euro, müssen allen Wienerinnen und
Wiener mit ihrem Steuergeld gerade stehen", macht Korosec aufmerksam
und weist darauf hin, dass alle Wiener Ordensspitäler von der Stadt
Wien insgesamt nur 20,5 Millionen Euro erhalten. Bei den
Ordenspitälern handelt es sich immerhin um 8 Krankenhäuser, die mit
knapp 2.000 Betten etwa 15 Prozent der medizinischen Versorgung Wiens
abdecken, während das Hanusch-KH mit nur rund 500 Betten etwa 5
Prozent zur medizinischen Versorgung in Wien beiträgt.

Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
mailto:[email protected]

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