Schaunig: Trauer um Landeshauptmann a. D. Hans Sima Teil 2

In Simas neunjährige Amtszeit fiel die Gründung der Universität für Bildungswissenschaften in Klagenfurt.

Klagenfurt (SP-KTN) - Heute, 07. Oktober 2006, ist
Landeshauptmann. a.D. Hans Sima im 89. Lebensjahr verstorben. (Siehe auch OTS 0037 mit dem Nachruf der SPÖ-Kärnten). Hans Sima war schon vor dem Zweiten Weltkrieg bei den Sozialdemokraten aktiv. Nach dem Krieg wurde er SP-Landesparteisekretär.

Ab 1956 gehörte Sima der Kärntner Landesregierung an. Ab 1963 war er zwei Jahre Landeshauptmannstellvertreter. Sima wurde am 12. April 1965 Landeshauptmann von Kärnten und folgte Ferdinand Wedenig nach. 1970 schaffte er die absolute Mehrheit. 1974 zog sich Sima ins Privatleben zurück. In seine neunjährige Amtszeit fiel die Gründung der Universität für Bildungswissenschaften in Klagenfurt. Hans Sima war auch der Großvater der Umweltsprecherin der SPÖ Ulli Sima. Am 4. Juni 2006 feierte Sima seinen 88. Geburtstag, es sollte sein letzter sein.

Zur Verwirklichung eines langjährigen Wunsches ist Alt-Landeshauptmann Hans Sima im Jahr 2000 geschritten und hat eine Privatstiftung zur Erforschung der Kärntner Zeitgeschichte und zur Förderung des Alpen-Adria-Gedankens eingerichtet. Er widmet diesem Zweck "beträchtliche Mittel". Ihren Sitz hat die Sima-Stiftung beim Zeitgeschichte-Institut an der Universität Klagenfurt. Die Stiftung soll dazu beitragen, der Gefahr einer jeweils aktualisierenden "Geschichtsumschreibung" wirkungsvoll zu begegnen, gab ihr Alt-Bundeskanzler Franz Vranitzky mit auf den Weg. Vranitzky stellt sich als Mitglied des Kuratoriums ebenso in den Dienst der Sima-Stiftung wie der bekannte ORF-Zeitgeschichtler Hugo Portisch.

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