AKOR Konsortium hält Einspruch gegen die Vergabe der A5 Nordautobahn aufrecht

Rückzug des Bilfinger Berger Konsortiums ohne Auswirkung auf Nachprüfung

Wien (OTS) - Das AKOR Konsortium ("Autobahnkonsortium Ost-Region") wird den Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren durch das Bundesvergabeamt im Zusammenhang mit dem A5 Nordautobahn-Projekt nicht zurückziehen. Die Entscheidung Bilfinger und Bergers, die Anfechtung zurückzunehmen, hat auf den Einspruch AKORs keinerlei Auswirkung.

Die Einwendungen gegen die Vergabe des Auftrags für die Planung, Errichtung, Finanzierung und den Betrieb des ersten Teilstücks der A5 an das deutsch-französisch-spanische Konsortium "Bonaventura" sind weiter aufrecht. Eine Prüfung der Ungereimtheiten bei der Bewertung der Angebote bzw. Ungleichbehandlung der Bieterkonsortien durch die Asfinag ist nach wie vor unerlässlich. Bis Anfang November wird das Bundesvergabeamt eine endgültige Entscheidung in der Sache treffen.

Der Bau der Nordautobahn als solches wird durch den weiterhin aufrecht erhaltenen AKOR-Einspruch nicht extra verzögert. Da ein Baubeginn heuer saisonal bedingt sowieso nicht mehr möglich ist, macht ein Abwarten der Entscheidung des Bundesvergabeamtes vorerst keinen Unterschied. Sollten Teile des Verfahrens zu wiederholen sein, kann dies auch während der Wintermonate erfolgen. Wesentlich für eine Verbesserung der Situation der Bevölkerung entlang der B7 ist allerdings, dass der weitere Ausbau der Strecke endlich in Angriff genommen wird. Vorgesehen war bei Präsentation des PPP-Projekts Ostregion im Herbst 2004, dass die Asfinag den zweiten Teil der Nordautobahn von Schrick zur Grenze mit Tschechien bis Ende 2005 ausschreibt, was bis dato nicht geschehen ist.

Das AKOR Konsortium ist die einzige rein österreichische Gruppe unter den Bietergemeinschaften. Im Konsortium sind mit Strabag, Porr, Swietelsky und Habau sowie Raiffeisen, BA-CA, Investkredit und Immorent die größten österreichischen Baufirmen und Finanzinstitute zusammengefasst.

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