• 06.10.2006, 11:31:45
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SP-Strobl: WienerInnen stolz darauf, dass viele Touristen ihre Stadt als Reiseziel wählen

Wien (SPW-K) - "Die Wienerinnen und Wiener erkennen die große
Bedeutung des Tourismus für ihre Stadt und unterstützen auch deshalb
die zahlreichen Maßnahmen zur Ankurbelung des Tourismus. Einer Studie
zufolge sind 96 Prozent der StadtbewohnerInnen der Meinung dass die
Kommune vieles für den Tourismus unternimmt, 84 Prozent sind stolz
darauf, dass so viele Gäste Wien als Reiseziel wählen", betonte
Freitag der Wirtschaftssprecher der Wiener SPÖ, Landtagsabgeordneter
Kommerzialrat Fritz Strobl, in seinem Debattenbeitrag zum Thema
Tourismus in der Aktuellen Stunde des Wiener Landtages.

Strobl schilderte eingehend die Rekordentwicklung im Wien
Tourismus und erinnerte u.a. daran, dass noch vor einigen Jahren ein
damaliger Abgeordneter und späterer Stadtrat der FPÖ eindringlich vor
den Gefahren des Hotelbaubooms in Wien mit der Feststellung, dass
eine Katastrophe drohe, weil niemals so viele Touristen nach Wien
kommen würden, um die Betten dieser neuen Hotels zu füllen. Strobl:
"Die Realität hat die Befürchtungen der FPÖ einmal mehr widerlegt.
Wien läuft auf dem Tourismussektor von einem Rekord zu anderen, 2005
hat es mit 8,8 Millionen Nächtigungen ein niemals zuvor erreichten
Höchststand erzielt. Erfreulich, so der Redner weiter, sei auch die
Umsatzsteigerung in der Tourismuswirtschaft um 6,7 Prozent gewesen.
Von der so erfreulichen Entwicklung hätten nicht nur gerade die im
Tourismus überwiegend tätigen Klein- und Mittelbetriebe, sondern auch
der Arbeitsmarkt in diesem Segment profitiert.

Eingehend widmete sich Strobl dem Kongresstourismus, bei dem, so
Strobl, "man ruhig sagen kann, dass Wien Weltmeister ist, was auch
das Kongresstourismusjahr 2005 unterstreicht: Die Zahl der Kongresse
ist um sieben, jene der der Nächtigungen um 17 Prozent gestiegen,
beim Beitrag zum gesamten Bruttoinlandsprodukt hat es eine Steigerung
um zehn Prozent gegeben. Das Kongresstourismus-Steueraufkommen hat
sich um 11 Prozent erhöht, wobei von den Gesamtsteuereinnahmen der
Bund 90 Millionen Euro und Wien 16,8 Millionen Euro lukrieren
konnten", betonte Strobl. Wie bedeutend der Kongresstourismus für
Wien sei, belegten zudem die Ausgaben jedes einzelnen
Kongressteilnehmern in der durchschnittlichen Höhe zwischen 360 und
400 Euro pro Tag, so der SP-Abgeordnete.

Nicht zuletzt wird Strobl auf die Bemühungen der Stadt hin, die
Position Wiens im Tourismus nicht nur zu sichern, sondern weiter
auszubauen. Er führte u.a. die Ergebnisse der Arbeit der
Strategiegruppe an, in der eine Reihe von Zielsetzungen, darunter die
Verbesserung der Erreichbarkeit, weitere Verbesserungen beim
Geschäfts- und Kongresstourismus, Verbesserungen bei der Sicherheit
und beim Marketing artikuliert würden.

Abschließend richtete Strobl an die VP-Fraktion den Appell, auf
die von ihrer Partei gestellte Bezirksvorsteherin der Inneren Stadt
einzuwirken, mit ihr die Tourismuszahlen durchzugehen und sie auf die
Bedeutung der Inneren Stadt für den Tourismus wie ebenso auf den
Profit, den nicht nur Betriebe, sondern auch die Bevölkerung von den
diversen Veranstaltungen hätten, aufmerksam zu machen. In Richtung
FPÖ und deren Ausländer-Wahlkampf meinte Strobl, dass Wien eine
freundliche Stadt wäre und Gäste aus allen Ländern sehr willkommen
wären. Er äußerte die Befürchtung, dass die Politik der FPÖ
möglicherweise Touristen abschrecken könnte und richtete deshalb die
Aufforderung an die Freiheitlichen, mit ihren Äußerungen über
Ausländer in Inhalt und Form zurückhaltender zu sein. "Wien ist eine
weltoffene Stadt mit hervorragender Lebensqualität, in der
Fremdenhass nichts verloren hat", schloss Strobl. (Schluss)

Rückfragehinweis:
SPÖ Klub Rathaus, Presse
Franz Schäfer
Tel.: (01) 4000-81923
Fax: (01) 4000-99-81923
mailto:[email protected]

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