SP-Strobl: WienerInnen stolz darauf, dass viele Touristen ihre Stadt als Reiseziel wählen

Wien (SPW-K) - "Die Wienerinnen und Wiener erkennen die große Bedeutung des Tourismus für ihre Stadt und unterstützen auch deshalb die zahlreichen Maßnahmen zur Ankurbelung des Tourismus. Einer Studie zufolge sind 96 Prozent der StadtbewohnerInnen der Meinung dass die Kommune vieles für den Tourismus unternimmt, 84 Prozent sind stolz darauf, dass so viele Gäste Wien als Reiseziel wählen", betonte Freitag der Wirtschaftssprecher der Wiener SPÖ, Landtagsabgeordneter Kommerzialrat Fritz Strobl, in seinem Debattenbeitrag zum Thema Tourismus in der Aktuellen Stunde des Wiener Landtages.

Strobl schilderte eingehend die Rekordentwicklung im Wien Tourismus und erinnerte u.a. daran, dass noch vor einigen Jahren ein damaliger Abgeordneter und späterer Stadtrat der FPÖ eindringlich vor den Gefahren des Hotelbaubooms in Wien mit der Feststellung, dass eine Katastrophe drohe, weil niemals so viele Touristen nach Wien kommen würden, um die Betten dieser neuen Hotels zu füllen. Strobl:
"Die Realität hat die Befürchtungen der FPÖ einmal mehr widerlegt. Wien läuft auf dem Tourismussektor von einem Rekord zu anderen, 2005 hat es mit 8,8 Millionen Nächtigungen ein niemals zuvor erreichten Höchststand erzielt. Erfreulich, so der Redner weiter, sei auch die Umsatzsteigerung in der Tourismuswirtschaft um 6,7 Prozent gewesen. Von der so erfreulichen Entwicklung hätten nicht nur gerade die im Tourismus überwiegend tätigen Klein- und Mittelbetriebe, sondern auch der Arbeitsmarkt in diesem Segment profitiert.

Eingehend widmete sich Strobl dem Kongresstourismus, bei dem, so Strobl, "man ruhig sagen kann, dass Wien Weltmeister ist, was auch das Kongresstourismusjahr 2005 unterstreicht: Die Zahl der Kongresse ist um sieben, jene der der Nächtigungen um 17 Prozent gestiegen, beim Beitrag zum gesamten Bruttoinlandsprodukt hat es eine Steigerung um zehn Prozent gegeben. Das Kongresstourismus-Steueraufkommen hat sich um 11 Prozent erhöht, wobei von den Gesamtsteuereinnahmen der Bund 90 Millionen Euro und Wien 16,8 Millionen Euro lukrieren konnten", betonte Strobl. Wie bedeutend der Kongresstourismus für Wien sei, belegten zudem die Ausgaben jedes einzelnen Kongressteilnehmern in der durchschnittlichen Höhe zwischen 360 und 400 Euro pro Tag, so der SP-Abgeordnete.

Nicht zuletzt wird Strobl auf die Bemühungen der Stadt hin, die Position Wiens im Tourismus nicht nur zu sichern, sondern weiter auszubauen. Er führte u.a. die Ergebnisse der Arbeit der Strategiegruppe an, in der eine Reihe von Zielsetzungen, darunter die Verbesserung der Erreichbarkeit, weitere Verbesserungen beim Geschäfts- und Kongresstourismus, Verbesserungen bei der Sicherheit und beim Marketing artikuliert würden.

Abschließend richtete Strobl an die VP-Fraktion den Appell, auf die von ihrer Partei gestellte Bezirksvorsteherin der Inneren Stadt einzuwirken, mit ihr die Tourismuszahlen durchzugehen und sie auf die Bedeutung der Inneren Stadt für den Tourismus wie ebenso auf den Profit, den nicht nur Betriebe, sondern auch die Bevölkerung von den diversen Veranstaltungen hätten, aufmerksam zu machen. In Richtung FPÖ und deren Ausländer-Wahlkampf meinte Strobl, dass Wien eine freundliche Stadt wäre und Gäste aus allen Ländern sehr willkommen wären. Er äußerte die Befürchtung, dass die Politik der FPÖ möglicherweise Touristen abschrecken könnte und richtete deshalb die Aufforderung an die Freiheitlichen, mit ihren Äußerungen über Ausländer in Inhalt und Form zurückhaltender zu sein. "Wien ist eine weltoffene Stadt mit hervorragender Lebensqualität, in der Fremdenhass nichts verloren hat", schloss Strobl. (Schluss)

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