- 04.10.2006, 18:36:10
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Neue Werke zeitgenössicher Künstlerinnen und Künstler im Hohen Haus Khol: Parlament soll Kunst weiter "kaufen, fördern, ausstellen"
Wien (PK) - Das Parlament ist ein Ort, an dem moderne Kunst seit
langem einen Platz hat, seit rund zwei Jahren wird sie nach einem von
Peter Pakesch entwickelten Konzept präsentiert. Pakesch, Intendant
des Landesmuseums Joanneum Graz und Kunstkurator des Hohen Hauses,
wählt in einem Rhythmus von etwa einem halben Jahr Werkgruppen
zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler aus, die dann in
verschiedenen Räumen im Parlament, vorwiegend in Ausschusslokalen,
gezeigt werden. Die Auswahl der KünstlerInnen hängt dabei von ihrer
Positionierung im augenblicklichen österreichischen Kunstgeschehen
ab, meist wird eine besondere Ausstellung im In- oder Ausland zum
Anlass für eine Einladung genommen.
Gemeinsam mit Nationalratspräsident Andreas Khol stellte Pakesch
heute im Parlament neue Arbeiten vor. Bis April 2007 werden Werke
folgender Künstlerinnen und Künstler im Hohen Haus zu sehen sein:
Ulrike Lienbacher (Lokal II), Elisabeth Penker (Lokal III), Alois
Mosbacher (Lokal IV), Josef Dabernig (Lokal V), Maja Vukoje (Lokal
VIa), Daniel Hafner (Lokal VIII), Herbert Brandl (Zentralgarderobe)
und Eva Schlegel (Besucherzentrum und Pressezentrum).
Nationalratspräsident Khol, der zum Rundgang durch die Ausstellung
auch viele Künstlerinnen und Künstler begrüßen konnte, erinnerte
daran, dass es eines seiner Ziele als Nationalratspräsident gewesen
sei, die zahlreichen Besucherinnen und Besucher des Hauses dazu zu
bringen, sich nicht nur mit dem Parlament, sondern auch mit
zeitgenössischer Kunst auseinander zu setzen. Gleichzeitig seien in
seiner Amtszeit zwei Kunstwerke über die Margaretha Lupac-Stiftung
angekauft worden. Er hoffe, sagte Khol, dass auch seine
AmtsnachfolgerInnen zeitgenössische Kunst "kaufen, fördern und
ausstellen" werden. Zur Konfrontation der modernen Kunst mit der
historischen Bausubstanz merkte der Nationalratspräsident an, bereits
beim Bau des Parlamentsgebäudes sei mehr als ein Drittel der
Baukosten für die Ausschmückung des Hauses verwendet worden.
Pakesch wies darauf hin, dass es bereits vor seiner Zeit als
Kunstkurator des Hauses moderne Kunst im Parlament gegeben habe,
allerdings hätten das "Rückgrat" und eine bestimmte Linie gefehlt.
Durch eine unsystematische Anordnung sei hochwertige Kunst teilweise
unter ihrem Wert geschlagen worden. Pakesch bedankte sich nicht nur
bei den Künstlerinnen und Künstlern, sondern auch bei den Galeristen
- Galerie Krinzinger und Galerie Kosak Hall -, die am Zustandekommen
der Ausstellung mitgewirkt haben.
Zum Thema Zeitgenössische Kunst im Parlament ist vor kurzem auch ein
"Parlament Transparent" erschienen. Es ist - ebenso wie ein Folder
zur Ausstellung - auf der Website des Parlaments
(http://www.parlament.gv.at) im Volltext abrufbar.
HINWEIS: Fotos von der Ausstellungseröffnung finden Sie - etwas
zeitverzögert - ebenfalls auf der Website des Parlaments im
http://www.parlament.gv.at/pls/portal/url/PAGE/SK/FOTOALBUM/.
(Schluss)
Eine Aussendung der Parlamentskorrespondenz
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