- 04.10.2006, 13:15:00
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PRÖLL: Personelle Weichenstellung für neue Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik
Thomas Haase zum Rektor und Christine Wogowitsch zur Vizerektorin der künftigen Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik in Wien- Ober St. Veit ernannt
Wien (OTS) - Das Wissen der Landwirtschaft, welches sich über
Jahrhunderte über den Kreislauf der natürlichen Zusammenhänge heraus
entwickelt hat, soll im Umweltsektor integrativ umgesetzt werden. Die
Verknüpfung der agrarischen Bildung mit der Umweltbildung trägt zur
Sicherung einer zukunftsfähigen Struktur im ländlichen Raum bei. Die
Installierung der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik ist ein
wichtiger Schritt zur Qualitätssicherung in der Ausbildung von
Multiplikatoren, welche nach dem Studienabschluss eine wichtige Rolle
zur Unterstützung der Entwicklung des ländlichen Raumes leisten
werden, so Landwirtschafts- und Umweltminister Josef Pröll anlässlich
der Ernennung von Ing. Mag. Thomas Haase zum Rektor und Ing. Mag.
Christine Wogowitsch zur Vizerektorin der künftigen Hochschule für
Agrar- und Umweltpädagogik in Wien- Ober St. Veit.
In neuen Pädagogischen Hochschulgesetz vom 1. März 2006 ist unter
anderem die Überführung der Agrarpädagogischen Akademie in Wien-Ober
St. Veit zur Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik verankert. Die
Agrarpädagogische Akademie bildet als einzige Institution Österreichs
Lehrerinnen und Lehrer für die landwirtschaftlichen Fachschulen und
höheren land- und forstwirtschaftlichen Schulen aus. Innerhalb der
Ausbildung werden darüber hinaus auch die Kompetenzen zum
Beratungsdienst in den Landwirtschaftskammern sowie zum
Förderungsdienst erworben.
Ziel dieser neuen Ausbildung ist die Realisierung eines
zukunftsfähigen agrar- und umweltpädagogischen Bildungskonzepts. Der
intensiv geförderte internationale Austausch mit Agraruniversitäten
in Europa bietet Studierenden und Lehrenden einen offenen Zugang zu
attraktiven Bildungsangeboten und ermöglicht einen mehrdimensionalen
Blick auf neue Themen.
Das Studium gliedert sich in theoretische Lehrveranstaltungen und
Praktika. Durch eine interdisziplinäre Herangehensweise werden die
Studierenden in professionellen Situationen auf die zukünftige
berufliche Tätigkeit vorbereitet und können so die notwendigen
Kompetenzen erwerben.
Die ersten Studierenden werden mit Oktober 2007 ihr
Bachelorstudium an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik
beginnen. Dieses auf 3 Jahre angelegte international vergleichbare
Hochschulstudium wird mit dem akademischen Grad "Bachelor of
Education" abschließen. Die wesentlichen Inhalte der Ausbildung
umfassen humanwissenschaftliche, methodisch-didaktische, als auch
fachwissenschaftliche Inhalte aus den Bereichen Agrarwirtschaft,
Ernährung, sowie Umwelt und Nachhaltigkeit. Aufgenommen werden
Absolvent/innen der höheren landwirtschaftlichen Schulen bzw.
Personen mit gleichwertiger Qualifikation, sowie Absolventinnen und
Absolventen von universitären Fachstudien wie z.B. der Universität
für Bodenkultur.
Der neue Rektor Ing. Mag. Thomas Haase ist Absolvent der HBLFA
Francisco-Josephinum in Wieselburg, der Agrarpädagogischen Akademie
Wien, sowie der Wirtschaftsuniversität Wien. Der berufliche Werdegang
ist geprägt von der praktischen Erfahrung in der Landwirtschaft, als
auch durch die leitende Funktion in der Abteilung "Schule,
Erwachsenenbildung und Beratung" im Lebensministerium.
Die neue Vizerektorin Ing. Mag. Christine Wogowitsch ist
Absolventin der HBLA Sitzenberg und der Agrarpädagogischen Akademie
Wien. Sie konnte durch eine im agrarischen Bildungsbereich
vielschichtige berufliche Tätigkeit Erfahrungen in der agrarischen
Beratung, als auch im pädagogischen Bereich an landwirtschaftlichen
Fachschulen, höheren landwirtschaftlichen Schulen, der
Agrarpädagogischen Akademie Wien und der Universität für Bodenkultur
sammeln. Sie hat darüber hinaus Ernährungswissenschaften, Pädagogik,
Psychologie und Philosophie an der Universität Wien studiert, sowie
einen Universitätslehrgang für Pädagogik und Fachdidaktik an der
Universität Klagenfurt absolviert.
Rückfragehinweis:
Lebensministerium
Pressestelle
Tel.: (++43-1) 71100 DW 6703, DW 6823
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