• 04.10.2006, 09:30:00
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Allianz Invest Quarterly: Ölpreis-Crash ist Turbo für Aktienmärkte

Wien (OTS) - Das Wirtschaftswachstum kühlt sich auf hohem Niveau
ab, der Rohölpreis ist deutlich rückläufig - und damit auch die
Inflationsangst weg: Allianz Anlageexperten sehen dadurch sehr gute
Bedingungen für eine Jahresend-Rallye an den Aktienmärkten.

Die stabile Leitzinsentwicklung und der fallende Ölpreis haben im
dritten Quartal die Renten- und Aktienmärkte beflügelt. "Die
Zinsschritte der Vergangenheit zeigen Wirkung", sagte Allianz Chief
Investment Officer Martin Bruckner am Mittwoch vor Journalisten und
verwies auf die leichte Abflachung der Wirtschaftsdynamik. Bei einem
für 2007 prognostizierten globalen Wirtschaftswachstum von knapp
unter fünf Prozent handle es sich aber um ein "Jammern auf hohem
Niveau. Wir erwarten deshalb an den Aktienmärkten zum Jahresende hin
eine schöne Bewegung nach oben."

In der aktuellen Asset Allocation bleibe daher die Aktienseite
übergewichtet, wobei USA und Euroland zulasten von Japan favorisiert
werden. Denn die US-Aktien gelten als defensiv und sind insgesamt
noch einiges an Performance schuldig geblieben. In Europa wiederum
sehen die Allianz Anlageexperten die Aktienmärkte mit Ausnahme von
Schweiz und United Kingdom als äußerst günstig bewertet an. "Vielfach
sind die Dividendenrenditen höher als die Bondrenditen", so Bruckner.
Eher mit Vorsicht betrachtet werde der Energiesektor: denn nach dem
massiven Ölpreisrückgang könnten sich die Gewinnerwartungen für 2007
als überzogen erweisen.

Auf der Zinsseite haben sich die Inflationsängste wie erwartet
deutlich abgeschwächt - auch durch den fallenden Rohölpreis. "Der
Ölpreis ist als Inflationstreiber weggefallen. Wenn der Preis weiter
rutscht, wird er durch den negativen Basiseffekt sogar zum
Inflationsbremser", erklärte Mag. Martin Maier, Geschäftsführer der
Allianz Invest KAG. Während mittlerweile die US-Notenbank Fed mit
ihren Leitzinserhöhungen zu einem Stillstand zu kommen scheint, liegt
die Inflationsrate in Europa noch etwas über dem langfristigen
EZB-Ziel. Deshalb erwartet Maier hier bis zum Jahresende noch eine
Anhebung der Leitzinsen auf bis zu 3,5 Prozent, nicht zuletzt auch um
den hohen Spread zu den US-Leitzinsen zu verringern.

Durch das anhaltende Interesse am langen Ende verflacht sich so
jedoch die Zinskurve auch in Europa. Kurze Laufzeiten bieten in
dieser Situation einen vermeintlich sicheren Hafen. Die Gefahr für
den Anleger bestehe aber darin, dass sich die Zinskurve schnell
wieder normalisiert - sprich: steiler wird - und dadurch die Erträge
am kurzen Ende deutlich absacken. "Oft wird der Zeitpunkt für den
Umstieg aufs lange Ende verpasst. Und im Langfristvergleich schlagen
Rentenfonds die kurzfristige Veranlagung bei weitem", so Maier.

Für Anleger, die wenn's los geht, auf jeden Fall dabei sein
wollen, bietet sich weiterhin der Dachfonds "Allianz Invest
Klassisch" an. Dieser investiert in internationale Aktien- und
Rentenfonds der Allianz Gruppe und bietet eine ausgewogene Mischung
von Aktien- und Rentenanteil. In den vergangenen drei Jahren hat er
den Anlegern im Durchschnitt einen Wertzuwachs von jährlich 8,5
Prozent gebracht.

Die Allianz Invest KAG ist eingebettet in ein internationales
Netzwerk von Analysten und Portfolio-Managern und zählt mit einem
Fondsvolumen von über zehn Milliarden Euro zu den vier größten
Kapitalanlagegesellschaften in Österreich. Weltweit ist die
internationale Allianz Group einer der führenden Finanzdienstleister
mit Assets under Management von mehr als 1,2 Billionen Euro.

Downloads von http://www.allianz.at/cms/cmsallianzat/presse.nsf

- Präsentationsunterlagen
- Factsheet Allianz Invest Klassisch
- Pressetext als PDF

Fotos: Abdruck honorarfrei, Copyright Allianz

- Martin Bruckner
- Mag. Martin Maier

Rückfragehinweis:

Günter Kornfeld
   Unternehmenskommunikation
   Allianz Gruppe in Österreich
   Hietzinger Kai 101-105, 1130 Wien
   Tel: 01/878 07 - 80738, Fax: - 40261
   E-Mail: [email protected]
   Internet: www.allianz.at

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