• 03.10.2006, 14:24:24
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Rauch-Kallat: Tierschutz auf allen Ebenen vorantreiben

Tierschutztag soll Bewusstsein wecken

Wien (OTS) - "Das von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel umgesetzte
und mit 1.1. 2005 in Kraft getretene bundesweite Tierschutzgesetz hat
sich bewährt und findet in der Bevölkerung große Zustimmung", sagte
heute, Dienstag, Gesundheits- und Frauenministerin Maria Rauch-Kallat
anlässlich des Welttierschutztages. Der von Rauch-Kallat gemeinsam
mit Dir. Helmut Pechlaner ins Leben gerufene Verein 'Tierschutz macht
Schule' soll das Bewusstsein für Tierschutz weiter erhöhen und
schärfen. Im Nutztierbereich hat das Tierschutzministerium Handbücher
und Checklisten entwickelt, die den Tierhalterinnen und -haltern
helfen ihre Haltungssystem zu überprüfen und ihnen als Anleitung
dienen,wie sie ihre Tiere gemäß dem Tierschutzgesetz richtig
halten.****

Gerade im Nutztierbereich sei das Bundestierschutzgesetz
europaweit vorbildlich, da viele Themen wie z.B. Rinder- Schafe- und
Ziegenhaltung aber auch Bestimmungen für die Haltung von Mastgeflügel
und Mastschweinen, die in den europäischen Vorschriften nicht
geregelt sind, berücksichtigt wurden.

Bei der europäischen Tierschutzkonferenz, die während der
österreichischen Ratspräsidentschaft von Rauch-Kallat initiiert
wurde, diskutierten erstmals zahlreiche Vertreter/innen von
Unternehmen und Organisationen, die in die Lebensmittelkette
involviert sind, gemeinsam über die Relevanz des Tierschutzes in
ihrem Bereich. Ziele waren u.a. Tierschutz als Teil der
Lebensmittelkette zu begreifen sowie einheitliche Mindeststandards
für die Tierhaltung zu entwickeln.

Die Tierschutzministerin habe während der Präsidentschaft auch das
Thema Hunde- und Katzenfelle vorangetrieben. Bis Jahresende gehe ein
Vorschlag von EU-Kommissar Marcos Kyprianou für ein EU-weites
Einfuhrverbot von Hunde- und Katzenfellen an alle Mitgliedstaaten.
"Ein EU-weites Verbot wäre aus Tierschutz-Sicht zielführender als ein
Alleingang Österreichs. Sollte es aber überraschenderweise doch zu
keinem europäischen Schulterschluss in dieser Frage kommen, so wird
Österreich ein nationales Import-Stopp verhängen", so Rauch-Kallat.

Erfreulicherweise sei es nun auch gelungen, die Zukunft der
ehemaligen Laborschimpansen in Gänserndorf zu sichern. "Im Frühjahr
soll mit den notwendigen Umbauten für eine artgerechte Haltung sowie
mit dem Bau von Außengehegen begonnen werden. Dann können die
Schimpansen endlich auch an die frische Luft und ins Freie", so
Rauch-Kallat weiter. Verbesserungswürdig sei nach wie vor die
Situation rund um die Tiertransporte. Die Kontrollen müssen
verschärft werden. "Wir wollen deshalb erreichen, dass die Agenden
Tiertransport, für die derzeit das Infrastrukturministerium zuständig
ist, dem für das Veterinärwesen verantwortliche Ministerium
übertragen werden", schloss Rauch-Kallat. (Schluss)

Rückfragehinweis:

BM für Gesundheit und Frauen
   Ministerbüro
   Gabriela Götz-Ritchie
   Tel.: ++43 1 711 00/4403
   mailto:gabriela.ritchie@bmgf.gv.at
   http://www.bmgf.gv.at

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