- 03.10.2006, 11:07:18
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Siemens-BenQ: GPA bietet Belegschaft Unterstützung an
Gewerkschaft fordert bessere Kommunikation und Einbindung der Betriebsräte bei Umstrukturierungen
Wien (GPA/ÖGB) - Die Gewerkschaft der Privatangestellten steht
voll hinter den Beschäftigten von BenQ, der früheren
Siemens-Handysparte, und bietet der Belegschaft Unterstützung an,
sollten im Zuge der Insolvenz in Deutschland auch die Arbeitsplätze
in Österreich in Gefahr geraten.++++
Die deutsche Niederlassung von BenQ Mobile hatte vergangene Woche
einen Insolvenzantrag gestellt. Generell kritisiert die GPA beim
deutschen und österreichischen Siemenskonzern die ungenügende
Kommunikation und Einbindung von BetriebsrätInnen und Belegschaft bei
Umstrukturierungen und Unternehmensveränderungen.
Insbesondere sei die Politik der deutschen Konzernmutter derzeit
alles andere denn vertrauensbildend. "Immer mehr wird der Eindruck
erweckt, der Siemens Konzern stiehlt sich aus der Verantwortung für
die Arbeitsplätze in Österreich", betont der stellvertretende
Bundesgeschäftsführer der GPA, Karl Proyer.
"Ein Weltkonzern, der sich in der Öffentlichkeit gerne als modern
und sozial verantwortlich darstellt, sollte gerade bei weit
reichenden Umstrukturierungsmaßnahmen rechtzeitig den Dialog mit den
BelegschaftsvertreterInnen suchen. Das gilt für aktuelle Maßnahmen
bei Siemens/PSE wie auch für alle künftigen Maßnahmen", so Proyer
abschließend.
ÖGB, 3. Oktober 2006 Nr.
653
Frische Kraft. Neue Richtung.
Noch bis 18. Oktober 2006: die Mitgliederbefragung des ÖGB zur
Gewerkschaftsreform.
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