• 02.10.2006, 13:03:08
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Neue bundesweite Ökostromabwicklung erfolgreich gestartet

Die OeMAG nahm am 1. Oktober den Betrieb auf

Wien (OTS) - Die bundesweite Ökostromabwicklung wurde mit dem im
Juni 2006 beschlossenen Ökostromgesetz neu organisiert, das gestern
am 1. Oktober in Kraft getreten ist. Vom Bundesministerium für
Wirtschaft und Arbeit wurde für die bundesweite Tätigkeit einer
Ökostromabwicklungsstelle über ein Ausschreibungsverfahren eine
Dienstleistungskonzession vergeben. Diese hat die OeMAG
Abwicklungsstelle für Ökostrom AG (OeMAG) am 25. September 2006
erhalten. Von der für den österreichischen Strommarkt zuständigen
Aufsichtsbehörde, der E-Control G.m.b.H. wurden mit 1.10. 2006 neue
allgemeine Geschäftsbedingungen (AB ÖKO) für die Ökostromabwicklung
genehmigt.

Die OeMAG ist ab sofort als neue Ökostromabwicklungsstelle mit der
Abwicklung des gesamten in Österreich geförderten Ökostroms
beauftragt. Dies beinhaltet die Abnahme des Ökostroms zu den durch
das Ökostromgesetz bestimmten Preisen, die Berechnung der
Ökostromquoten, die tägliche Zuweisung des Ökostroms auf Grund der
Ökostromquoten an die Stromhändler.

Im neuen Ökostromförderregime werden in den 4 Förderkategorien
Windenergie, Biomasse, Biogas sowie Photovoltaik/Sonstige
Ökoenergieträger noch im Jahr 2006 für neue Ökostromanlagen insgesamt
8,5 Mio. Euro an Fördermittel vergeben. Ab 2007 kommen weitere 17
Mio. Euro jährlich zusätzlich hinzu. Die Vergabe der Fördermittel
erfolgt nach dem "First-Come-First-Serve" Prinzip, das heißt dass die
Anträge nach Ihrem Eintreffen bei der OeMAG gereiht und bearbeitet
werden. Dem entsprechend groß war daher der Andrang unmittelbar nach
Geschäftsaufnahme, einen Platz im jeweiligen Förderkontingent zu
bekommen.

Kurz vor 0:00 Uhr wurde auf der seit Mittwoch erreichbaren Website
der OeMAG www.oem-ag.at der elektronische Förderantrag
freigeschalten. Um 0:03 Uhr war es soweit, der erste Förderantrag
wurde von einem Ökoenergieeinspeiser erfolgreich abgespeichert. Bis
ca. 1:00 Uhr waren bereits über 40 Anträge erfasst. Förderanträge
können auch per Fax sowie per Post bei der OeMAG eingereicht werden.
Die Anträge werden in den nächsten Wochen bearbeitet und die
Fördermittel entsprechend vergeben.

Die OeMAG wurde von einem Konsortium bestehend aus den 3 für die
bisherige Förderabwicklung zuständigen Netzgesellschaften Verbund
Austrian Power Grid AG (24,4%), TIWAG-Netz AG (12,6%) und VKW-Netz AG
(12,6%) sowie mit 2 Gesellschaftern aus dem Bankenbereich, der
Investkredit AG und der österreichischen Kontrollbank AG (je 16,8%),
und schließlich aus dem Industriebereich der smart technologies
Management und Beratungsgesellschaft m.b.H. (16,8%) gegründet. Sie
wird von den beiden Vorständen DI Mag. (FH) Karl Schobel und DI
Jürgen Wahl MBA geführt. Zur Betreuung der Ökostrom-Erzeuger wurde
neben dem Firmensitz in Wien für die beiden westlichen Regelzonen
Vorarlberg und Tirol in Bregenz eine "Westabwicklungsstelle"
eingerichtet.

Rückfragehinweis:
Tel: 05 78766 12
DI Jürgen Wahl

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