Kuntzl: Wer Grün wählt, wird sich schwarz ärgern!

Wiener SPÖ Spitzenkandidatin auf Puls-TV: Am 1. Oktober geht es darum, die SPÖ zur stärksten Kraft zu machen

Wien (SPW) - "Meine Sorge ist, dass sich viele Leute, die am
Sonntag grün wählen, am Sonntagabend schwarz ärgern - wenn sie nämlich drauf kommen, dass sie indirekt Wolfgang Schüssel ihre Stimme gegeben haben", betonte die Wiener SPÖ-Spitzenkandidatin Andrea Kuntzl am Freitagabend im Magazin "Metro" auf Puls-TV. Am 1. Oktober gehe es darum, die SPÖ und Alfred Gusenbauer mit genug Vertrauen auszustatten, um die großen Reformprojekte der nächsten Jahre anzugehen, so Kuntzl, die festhielt: "Was wir brauchen ist eine umfassende Bildungsreform, das Senken der Arbeitslosigkeit und Zukunftsperspektiven für die jungen Menschen. Das gibt es nur mit der SPÖ. Alfred Gusenbauer hat es geschafft, in einer eindrucksvollen Aufholjagd in den letzten Wochen die wirklichen Zukunftsfragen des Landes anzusprechen und die Lösungsansätze der Sozialdemokratie zu präsentieren."****

Das Ziel am 1. Oktober sei es, so Kuntzl weiter, Wolfgang Schüssel abzuwählen und die SPÖ zu stärkste Kraft zu machen,"damit sich wirklich etwas ändern kann und wir etwas weiterbringen in diesem Land. Eine rot-grüne Koalition sei nur dann möglich, wenn die SPÖ Erster werde, unterstrich die Wiener Spitzenkandidatin: "Das hat nur dann eine Chance, wenn die SPÖ nach diesem Wahlsonntag den Auftrag erhält, eine Regierung zu bilden. Zu diesem Zeitpunkt ist noch alles offen."

Eines schloss Kuntzl dezidiert aus: "Bildungsministerin Gehrer wird keiner weiteren Regierung angehören" und begründete dies mit dem Versagen der Ministerin in der Bildungspolitik: "Jedes zehnte Volksschulkind braucht heute bereits Nachhilfe. Das ist ein trauriger Befund. Wir brauchen eine bessere Schule, kleinere Klassen und mehr Förderung für jedes einzelne Kind. Frau Gehrer zeigt längst keinen Reformwillen mehr. Jahr für Jahr werden die Zukunftschancen von Kindern, die das Recht haben optimal unterstützt zu werden, auf’s Spiel gesetzt, so kann es nicht weitergehen."

Klar abgegrenzt habe sich SPÖ in ihrem Wahlkampf nicht zuletzt von den "abstrusen Ideen eines Herrn Westenthalers, der 300.000 Menschen deportieren will", betonte die Spitzenkandidatin abschließend. Bei Fragen der Menschenrechte und des Asylrechts habe es seitens der SPÖ "kein Augenzwinkern" gegeben, sondern klares Dagegenhalten. (Schluss) tr

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