Stadler: BZÖ schadet zum Abschied noch dem Standort Österreich!

Versuchte Rache des BZÖ für nicht erfüllte "Forderungen" an den Iran?

Wien (OTS) - Im Blatt "Club Orange", Nr.1 - September 2006, Seite
5 findet sich ein Beitrag, welcher sich mit den guten Kontakten der FPÖ zum Iran beschäftigt.
Besonders aufgeregt zeigt sich dabei der unbekannte orange Verfasser über die Veranstaltung der Freiheitlichen Akademie im Juni 2006 mit Javad Vaiedi, stellvertretender Vorsitzender des Nationalen Sicherheitsrats der Islamischen Republik Iran.
Bei dieser Veranstaltung erläuterten die Gäste aus dem Iran das verbriefte internationale Recht des Iran auf friedliche Nutzung der Atomenergie.
Die seinerzeitige Veranstaltung der Freiheitlichen Akademie, welche international mit großem Interesse wahrgenommen wurde, war ein dringliches Gegengewicht zum heftig umstrittenen Besuch von US-Präsident Bush bei der Schwarz-Orangen Bundesregierung, gerade in einer Phase, in der massiv gegen den Iran gehetzt und an einem ähnlichen Propaganda Szenario wie vor dem Irak-Krieg gebastelt wurde.

"Die Tatsache", so der Präsident der Freiheitlichen Akademie, "daß die FPÖ den radikalen Islamismus in Europa ablehnt, steht in keinem Gegensatz zu den freundlichen Kontakten der FPÖ zu Staaten der Arabischen Welt sowie zur Islamischen Republik Iran, welche vor den krieglüsternen Drohungen und völkerrechtswidrigen Forderungen der USA in Schutz genommen werden muß."
Besonders erschütternd ist die orange Unkenntnis mit der Behauptung dokumentiert, wonach der Iran "Hassprediger und das Terrornetzwerk Al Quaida" finanziert.
Jedem, auch noch so oberflächlichem Beobachter des Nahen Ostens ist bekannt, daß der schiitisch dominierte Iran und die sunnitisch-wahabitische Al-Kaida ein ausgeprägt feindliches Verhältnis zueinander haben. Hingewiesen sei hier lediglich auf den Beitrag der Wochenzeitschrift "Der Spiegel" vom 15.6.2006 unter dem Titel "Al-Qaida wollte Krieg zwischen den USA und Iran entfachen".

In Erinnerung zu rufen sei auch, daß sich die Orangen, Haider, Gorbach, Rumpold, gerne in den Iran einladen ließen und nun, nach Genuss deren Gastfreundschaft über ihren Gastgeber herziehen. Ebenso reiste Bundespräsident Dr. Thomas Klestil zweimal in den Iran und selbst Schüssel lobte in der "Elefantenrunde" Wien als internationale Begegnungsstätte, etwa anläßlich der jüngsten Atomverhandlungen zwischen dem Chefunterhändler der EU, Javier Solana und der Unterhändler des Iran, Ali Laridschani und Javad Vaiedi. "Vielleicht", so Stadler, "stecken mehr als Unkenntnis und primitivste Wählertäuschung hinter dem besagten BZÖ Beitrag? Denn wie zu hören ist, sollen Vertreter des BZÖ erbost darüber sein, daß sich wirtschaftliche Wünsche und persönliche Erwartungen an den Iran nicht erfüllt haben.
"Wie dem auch sei, auch wenn das BZÖ sein Wahlziel von 7+ umsetzen kann und tatsächlich knapp mehr als 7 Stimmen erreicht, wird es nicht in den Nationalrat einziehen und somit Österreich vor seiner innen-und außenpolitischen Inkompetenz hinkünftig verschonen", meinte Ewald Stadler abschließend .

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