• 30.09.2006, 09:50:31
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Stadler: BZÖ schadet zum Abschied noch dem Standort Österreich!

Versuchte Rache des BZÖ für nicht erfüllte "Forderungen" an den Iran?

Wien (OTS) - Im Blatt "Club Orange", Nr.1 - September 2006, Seite
5 findet sich ein Beitrag, welcher sich mit den guten Kontakten der
FPÖ zum Iran beschäftigt.
Besonders aufgeregt zeigt sich dabei der unbekannte orange Verfasser
über die Veranstaltung der Freiheitlichen Akademie im Juni 2006 mit
Javad Vaiedi, stellvertretender Vorsitzender des Nationalen
Sicherheitsrats der Islamischen Republik Iran.
Bei dieser Veranstaltung erläuterten die Gäste aus dem Iran das
verbriefte internationale Recht des Iran auf friedliche Nutzung der
Atomenergie.
Die seinerzeitige Veranstaltung der Freiheitlichen Akademie, welche
international mit großem Interesse wahrgenommen wurde, war ein
dringliches Gegengewicht zum heftig umstrittenen Besuch von
US-Präsident Bush bei der Schwarz-Orangen Bundesregierung, gerade in
einer Phase, in der massiv gegen den Iran gehetzt und an einem
ähnlichen Propaganda Szenario wie vor dem Irak-Krieg gebastelt wurde.

"Die Tatsache", so der Präsident der Freiheitlichen Akademie, "daß
die FPÖ den radikalen Islamismus in Europa ablehnt, steht in keinem
Gegensatz zu den freundlichen Kontakten der FPÖ zu Staaten der
Arabischen Welt sowie zur Islamischen Republik Iran, welche vor den
krieglüsternen Drohungen und völkerrechtswidrigen Forderungen der USA
in Schutz genommen werden muß."
Besonders erschütternd ist die orange Unkenntnis mit der Behauptung
dokumentiert, wonach der Iran "Hassprediger und das Terrornetzwerk
Al Quaida" finanziert.
Jedem, auch noch so oberflächlichem Beobachter des Nahen Ostens ist
bekannt, daß der schiitisch dominierte Iran und die
sunnitisch-wahabitische Al-Kaida ein ausgeprägt feindliches
Verhältnis zueinander haben. Hingewiesen sei hier lediglich auf den
Beitrag der Wochenzeitschrift "Der Spiegel" vom 15.6.2006 unter dem
Titel "Al-Qaida wollte Krieg zwischen den USA und Iran entfachen".

In Erinnerung zu rufen sei auch, daß sich die Orangen, Haider,
Gorbach, Rumpold, gerne in den Iran einladen ließen und nun, nach
Genuss deren Gastfreundschaft über ihren Gastgeber herziehen.
Ebenso reiste Bundespräsident Dr. Thomas Klestil zweimal in den Iran
und selbst Schüssel lobte in der "Elefantenrunde" Wien als
internationale Begegnungsstätte, etwa anläßlich der jüngsten
Atomverhandlungen zwischen dem Chefunterhändler der EU, Javier Solana
und der Unterhändler des Iran, Ali Laridschani und Javad Vaiedi.
"Vielleicht", so Stadler, "stecken mehr als Unkenntnis und
primitivste Wählertäuschung hinter dem besagten BZÖ Beitrag? Denn wie
zu hören ist, sollen Vertreter des BZÖ erbost darüber sein, daß sich
wirtschaftliche Wünsche und persönliche Erwartungen an den Iran nicht
erfüllt haben.
"Wie dem auch sei, auch wenn das BZÖ sein Wahlziel von 7+ umsetzen
kann und tatsächlich knapp mehr als 7 Stimmen erreicht, wird es nicht
in den Nationalrat einziehen und somit Österreich vor seiner innen-
und außenpolitischen Inkompetenz hinkünftig verschonen", meinte Ewald
Stadler abschließend .

Schluß (rst)

Rückfragehinweis:
Mag. Robert Stelzl
Geschäftsführer der Freiheitlichen Akademie
O664 825 76 05

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