• 27.09.2006, 12:39:14
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ÖAMTC: Neues "Geisterfahrer-Verkehrszeichen" kommt - aber nicht flächendeckend

Außerdem gibt es eine Neuregelung für Berufskraftfahrer

Wien (OTS) - Ab heute gibt es in Österreich ein neues
Verkehrszeichen "Achtung Falschfahrer", das vor Geisterfahrern warnen
soll. Eingesetzt wird das neue Geisterfahrer-Warnschild auf den
Überkopfwegweisern auf Autobahnen und Schnellstraßen. "Da aber nur
ganz wenige Autobahn- und Schnellstraßenabschnitte über
Überkopfwegweiser verfügen, kann nicht überall vor Geisterfahrern
gewarnt werden, sondern nur dort, wo solche auch vorhanden sind",
erklärt ÖAMTC-Chefjurist Hugo Haupfleisch. Für die Kraftfahrer heißt
das konkret, dass sie nach wie vor aufmerksam unterwegs sein müssen
und sich nicht ausschließlich auf das neue Verkehrszeichen verlassen
dürfen.

Ein Geisterfahrer auf dem Straßenabschnitt, auf dem man sich
selber gerade befindet, ist das Horrorszenario eines jeden
Autofahrers. Gerade deshalb ist es wichtig, das Thema ernst zu nehmen
und zu wissen, wie man sich als Autofahrer in einer solchen Situation
richtig verhält. "Der ÖAMTC hält die Idee mit elektronischen
Verkehrsbeeinflussungsanlagen die Autofahrer vor Geisterfahrern zu
warnen, für richtig", so Haupfleisch. Gleichzeitig appelliert der
Club-Jurist aber auch an die Autofahrer, bei Geisterfahreralarm durch
den Rundfunk gewisse Regeln einzuhalten:

* Rechts bleiben und auf gar keinen Fall überholen.

* Abstände vergrößern und das Tempo reduzieren.

Der ÖAMTC-Chefjurist erinnert: Auch wenn es keine
Geisterfahrerwarnung gibt, soll man immer möglichst rechts fahren und
vor allem beim Überholen auf genügend Sicht nach vorne achten.

Ebenfalls neu - "Superführerschein" für Berufskraftfahrer

Soeben veröffentlicht wurden geänderte Voraussetzungen für
hauptberufliche Bus- und Lkw-Fahrer. Ab 10. September 2008 (Bus) bzw.
10. September 2009 (Lkw) müssen diese zusätzlich zum Führerschein
einen Fahrerqualifizierungsnachweis mit sich führen. Mit dieser
Umsetzung einer EU-Richtlinie sollen künftig nur mehr jene Lenker
ihre Fahrzeuge durch Europa kutschieren dürfen, die über eine
entsprechende Grundausbildung verfügen und sich regelmäßig
weiterbilden. "Nähere Details über Inhalt der Ausbildung werden noch
in Verordnungen zu erlassen sein", sagt der ÖAMTC-Chefjurist
abschließend.

Noch ist die Weiterbildung für Berufskraftfahrer freiwillig. In
seinen österreichweit neun Fahrsicherheitszentren setzt der ÖAMTC
schon jetzt um, was bald Gesetz wird. Der Club trainiert schon seit
mehr als zwanzig Jahren Lkw-, Bus- und Tankwagenfahrer. Die
Berufskraftfahrer lernen in Spezialtrainings die besonderen
Anforderungen und Gefahren ihres "mobilen Arbeitsplatzes" kennen -
von Fahrsicherheit über Ladungssicherung bis zum ökonomischen Fahren
und digitalen Tachographen. Nähere Infos unter
www.oeamtc.at/fahrsicherheit.

(Schluss)

Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Margret Handler
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
mailto:[email protected]
http://www.oeamtc.at

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