90 bis 100 Bundesheer-Arbeitsplätze im Lungau gesichert

Haslauer: Zusätzliche Arbeitsplätze in der Strucker-Kaserne Tamsweg / Aufwertung durch internationale Aufgaben

Salzburg (OTS) - Der Bestand der Strucker-Kaserne in Tamsweg über das Jahr 2010 hinaus ist gesichert. Das sagte kürzlich Bundesminister Günther Platter anlässlich seines Tamsweg-Besuches LH-Stv. Dr. Wilfried Haslauer zu, der sich in den vergangenen Monaten in zahlreichen Gesprächen in Wien für den Verbleib der Kaserne eingesetzt hatte. "Diese Zusage ist ein wesentlicher Schritt in die richtige Richtung. Ein wichtiges Signal für die Region Lungau, denn die Perspektiven für Tamsweg sind dadurch äußerst erfreulich", so Haslauer. Derzeit weist die Kaserne einen Personalstand von 82 Kadersoldaten und fest angestelltem Personal auf. Die derzeit zwei Jägerkompanien werden auf eine reduziert. Gleichzeitig wird ein Teil des "Kommandos Internationale Operationen" (KIOP) in Tamsweg installiert. Der Kader wird auf 90 bis 100 Personen aufgestockt.

"Gute Nachrichten für den Lungau. Durch KIOP und die damit verbundenen Aufgaben entstehen moderne und gerade für den Nachwuchs attraktive Arbeitsplätze, die wir in Tamsweg gut gebrauchen können", sagte Haslauer heute, Mittwoch, 27. September. Der Wirtschaftsreferent betont die Bedeutung der Strucker-Kaserne für die Lungauer Betriebe, die hier zuliefern. "Damit hat Bundesminister Platter sein klares Bekenntnis zum Standort Lungau in die Tat umgesetzt. Ich danke auch Bürgermeister Ing. Alois Lankmayer und Bezirkshauptmann Hofrat Dr. Robert Kissela für ihren Einsatz für Tamsweg", so Haslauer.

Salzburg zählt zu den Gewinnern der Bundesheerreform

Neben Graz wurde in Salzburg der Sitz des Streitkräfteführungskommandos installiert. Salzburg ist neben Melk und Villach einer der drei Pionierstandorte. Die Gesamtanzahl der in Salzburg vorhandenen Bundesheer-Arbeitsplätze steigt von derzeit rund 2.410 bis zum Jahr 2012 auf 2.908. Das ist ein Plus von 498 Arbeitsplätzen. Bemerkenswert: Salzburg hält auch nach der Reform den höchsten prozentuellen Anteil an Soldaten zur Bevölkerung im Verhältnis zu den anderen Bundesländern (5,53 Bundesheerbedienstete je 1.000 Einwohner). Im Jahr 2005 hat das Bundesheer in Salzburg eine Wirtschaftsleistung von rund 14,5 Millionen Euro erbracht (14.493.080,02 Euro).

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