Westenthaler: Rot-schwarzer BAWAG-Skandal wird nach der Wahl zugedeckt

Große Koalition mit Gastinger will größten Skandal der 2. Republik unter den Teppich kehren

Wien (OTS) - Beim burgenländischen Wahlabschluss in Oberwart
warnte heute BZÖ-Obmann und Spitzenkandidat Peter Westenthaler vor einer Wiederauflage der großen Koalition.

Diese große Koalition wolle offenbar nach der Wahl den rot-schwarzen BAWAG-Skandal zudecken und unter den Teppich kehren. Dafür sei man sich auch nicht zu schade gewesen, die Justizministerin anzuwerben, die ja für das Aufdecken und nicht für Zudecken sorgen sollte. "Mir wird jetzt vieles klarer, wenn ich mich daran zurückerinnere, dass Karin Gastinger trotz mehrfachen Ersuchens keinerlei Ambitionen gezeigt hat, in den vergangenen Wochen für eine Beschleunigung des Verfahrens und für eine Anklage der involvierten Personen zu sorgen", so Westenthaler.

"Sollten SPÖ und ÖVP am 1. Oktober eine Unterstützung der Wähler bekommen, so wäre das ein Freibrief für das endgültige Zudecken des größten Skandals in der zweiten Republik", warnte Westenthaler. Offenbar sei auch das ÖVP-Netzwerk stärker in den roten BAWAG-Sumpf verstrickt als angenommen. Darum versuche jetzt ÖVP-Obmann Schüssel sich selbst und seine aufklärungsbedürftige Reise Hand in Hand mit Herrn Elsner nach Bulgarien aus den Schlagzeilen zu bekommen.

"Was sich seit den letzten Stunden abspielt, ist eine durchschaubare Inszenierung, für die die Wähler am 1. Oktober Rot und Schwarz einen Denkzettel verpassen können. Wir werden jedenfalls unsere Kontrollfunktion wahrnehmen und bei der Aufklärung dieses rot-schwarzen BAWAG-Sumpfes nicht locker lassen", so Westenthaler abschließend.

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