- 27.09.2006, 09:33:50
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Gusenbauer: "ÖVP ist Partei der Eurofighter - SPÖ ist Partei der Sozialfighter"
Klare Absage an Westenthaler und Strache
Wien (SK) - In der mit mehr als 1.500 BesucherInnen bis auf den
letzten Platz gefüllten Eventpyramide Vösendorf, wo Dienstagabend das
Wahlfinal-Event der SPÖ Niederösterreich gefeiert wurde, betonte
SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer, dass die "ÖVP die Partei der
sündteuren und unnützen Eurofighter" sei, während die "SPÖ die Partei
der Sozialfighter sei", die lieber in die Menschen und in
Arbeitsplätze investiert, als die Arbeitslosigkeit so wie die
Schüssel-Regierung zu finanzieren. Gusenbauer übte auch harsche
Kritik an Kanzler Schüssel, der ein "Kanzler der gebrochenen
Versprechen" sei. Er selbst werde - so ihm die WählerInnen das
Vertrauen schenken - ein "Bundeskanzler sein, der Wort hält und
Österreich in eine bessere Zukunft führt", bekräftigte Gusenbauer
unter großem Applaus. ****
Gusenbauer fand zudem klare Worte zu den xenophoben Parolen der
rechtsgerichteten Parteien. Er, Gusenbauer, wolle weder Verhetzung
noch "Massendeportationen", sondern "Integration und Akzeptanz". "Die
Wahlauseinandersetzung ist noch nicht entschieden - am nächsten
Sonntag geht’s um jede einzelne Stimme für mehr Fairness und
Gerechtigkeit und für ein besseres Österreich", so Gusenbauer in
seiner mit standing ovations bedachten Rede.
Für Gusenbauer ist klar: Auf die "sündteuren und unnützen
Eurofighter ist zu verzichten, das allein spart uns schon
Gesamtkosten von sechs Milliarden Euro". Doch solange die ÖVP als
"Partei der Eurofighter an der Macht ist, werden auch die Probleme in
unserem Land nicht gelöst". Während sich Schweigekanzler Schüssel im
Ersten Wiener Bezirk eingebunkert hat, habe er "zwei Jahre lang
intensivste Kontakte mit den Menschen gepflegt", so der SPÖ-Chef mit
Blick darauf, dass "Statistiken und Zahlen eine kalte, unpersönliche
Angelegenheit sind".
Wer wirklich wissen wolle, "wo die Menschen der Schuh drückt, muss
- so wie ich - mit ihnen reden, dann erst bekommt man das Gespür für
die Menschen und ihre Probleme", umriss Gusenbauer den Unterschied
zwischen der abgehobenen Politik Schüssels und der auf die Menschen
ausgerichteten Politik der SPÖ. Gusenbauer zeigte auch auf, dass die
Arbeitslosigkeit allein ganze sieben Milliarden Euro pro Jahr
verschlinge - daher werde die SPÖ "statt die Arbeitslosigkeit zu
finanzieren, in Arbeitsplätze investieren".
SPÖ lehnt xenophobe Kampagnen ab
"In einem Österreich der Fairness lässt es sich besser leben als
in einem Österreich der Ellbogengesellschaft und des Egoismus",
unterstrich Gusenbauer bei einem Zusammenkommen mit MigrantInnen im
Wiener Kursalon Hübner. Er lehne die "xenophoben Kampagnen und Sujets
ab, die Angst machen sollen und die einzelnen Bevölkerungsgruppen
gegeneinander aufhetzen sollen", so Gusenbauers deutliche Kritik an
FPÖ und BZÖ. Die SPÖ wolle mit "Herz, Leidenschaft und sozialem
Engagement die Probleme der Menschen in unserem Land lösen - und für
die Menschen, die uns brauchen, am ersten Oktober den politischen
Kurswechsel herbeiführen", schloss Gusenbauer. (Schluss) mb
Rückfragehinweis:
Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at
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