Gusenbauer: "ÖVP ist Partei der Eurofighter - SPÖ ist Partei der Sozialfighter"

Klare Absage an Westenthaler und Strache

Wien (SK) - In der mit mehr als 1.500 BesucherInnen bis auf den letzten Platz gefüllten Eventpyramide Vösendorf, wo Dienstagabend das Wahlfinal-Event der SPÖ Niederösterreich gefeiert wurde, betonte SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer, dass die "ÖVP die Partei der sündteuren und unnützen Eurofighter" sei, während die "SPÖ die Partei der Sozialfighter sei", die lieber in die Menschen und in Arbeitsplätze investiert, als die Arbeitslosigkeit so wie die Schüssel-Regierung zu finanzieren. Gusenbauer übte auch harsche Kritik an Kanzler Schüssel, der ein "Kanzler der gebrochenen Versprechen" sei. Er selbst werde - so ihm die WählerInnen das Vertrauen schenken - ein "Bundeskanzler sein, der Wort hält und Österreich in eine bessere Zukunft führt", bekräftigte Gusenbauer unter großem Applaus. ****

Gusenbauer fand zudem klare Worte zu den xenophoben Parolen der rechtsgerichteten Parteien. Er, Gusenbauer, wolle weder Verhetzung noch "Massendeportationen", sondern "Integration und Akzeptanz". "Die Wahlauseinandersetzung ist noch nicht entschieden - am nächsten Sonntag geht’s um jede einzelne Stimme für mehr Fairness und Gerechtigkeit und für ein besseres Österreich", so Gusenbauer in seiner mit standing ovations bedachten Rede.

Für Gusenbauer ist klar: Auf die "sündteuren und unnützen Eurofighter ist zu verzichten, das allein spart uns schon Gesamtkosten von sechs Milliarden Euro". Doch solange die ÖVP als "Partei der Eurofighter an der Macht ist, werden auch die Probleme in unserem Land nicht gelöst". Während sich Schweigekanzler Schüssel im Ersten Wiener Bezirk eingebunkert hat, habe er "zwei Jahre lang intensivste Kontakte mit den Menschen gepflegt", so der SPÖ-Chef mit Blick darauf, dass "Statistiken und Zahlen eine kalte, unpersönliche Angelegenheit sind".

Wer wirklich wissen wolle, "wo die Menschen der Schuh drückt, muss - so wie ich - mit ihnen reden, dann erst bekommt man das Gespür für die Menschen und ihre Probleme", umriss Gusenbauer den Unterschied zwischen der abgehobenen Politik Schüssels und der auf die Menschen ausgerichteten Politik der SPÖ. Gusenbauer zeigte auch auf, dass die Arbeitslosigkeit allein ganze sieben Milliarden Euro pro Jahr verschlinge - daher werde die SPÖ "statt die Arbeitslosigkeit zu finanzieren, in Arbeitsplätze investieren".

SPÖ lehnt xenophobe Kampagnen ab

"In einem Österreich der Fairness lässt es sich besser leben als in einem Österreich der Ellbogengesellschaft und des Egoismus", unterstrich Gusenbauer bei einem Zusammenkommen mit MigrantInnen im Wiener Kursalon Hübner. Er lehne die "xenophoben Kampagnen und Sujets ab, die Angst machen sollen und die einzelnen Bevölkerungsgruppen gegeneinander aufhetzen sollen", so Gusenbauers deutliche Kritik an FPÖ und BZÖ. Die SPÖ wolle mit "Herz, Leidenschaft und sozialem Engagement die Probleme der Menschen in unserem Land lösen - und für die Menschen, die uns brauchen, am ersten Oktober den politischen Kurswechsel herbeiführen", schloss Gusenbauer. (Schluss) mb

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