• 26.09.2006, 14:49:36
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LHStv. Strutz: Langjährige SPÖ-Politik schuld an der Erhöhung der Mieten

Bürgermeister Manzenreiter hat bei ESG-Wohnungen nichts unternommen

Klagenfurt (OTS) - "Die Schuld am unverantwortlichen und enormen
Anstieg der Mieten bei den ESG-Wohnungen in Villach hat
ausschließlich Bürgermeister Helmut Manzenreiter und die SPÖ zu
verantworten", betonte heute Wohnbaureferent Martin Strutz erneut.
Ungerechtfertigte Mietenerhöhungen und drastische Gebührenerhöhungen
seien rein der Ausfluss einer verfehlten Politik, denn die SPÖ habe
vor Jahren auf Landesebene Fehlbeschlüsse gefällt, die jetzt zu
tragen kommen.

"Die jetzt kritisierten Mieten sind Konsequenz der langjährigen
Tilgungspläne, die allesamt aus der Regierungsverantwortung der
ressortzuständigen SPÖ-Landesräte stammen", betonte Strutz. Denn
diese wurden von der SPÖ vor Jahrzehnten, ganz nach dem Motto ´Hinter
mir die Sinnflut´ erstellt. Dazu komme, dass die "Mietenexplosion"
hauptsächlich aufgrund der ungerechtfertigten Anhebung von Gebühren
der Stadt Villach zustande gekommen ist. Die Stadt habe die Kosten
für Kanal, Wasser und Entsorgung in den letzten Jahren mehr als
verdoppelt. "Die Stadt Villach ist jene Gemeinde in Kärnten, in
welcher die Gebühren am meisten angehoben wurden und das bekommen die
Mieter massiv zu spüren", betonte der Wohnbaureferent. "Die
Freiheitlichen in Kärnten-BZÖ hingegen haben in Kärnten für neue
Mietwohnungen eine Index-angepasste Deckelung eingeführt. Die
derzeitigen Mietkosten für Wohnungen nach 2001 liegen bei 2,40 Euro
und sind österreichweit die günstigsten", betonte der
Wohnbaureferent.

"Das Land Kärnten hat auf Wunsch der Stadt Villach für Manzenreiter
ein Vorkaufsrecht der ESG-Wohnungen gesichert. Hätten wir nicht
zugunsten der Stadt auf das Vorkaufsrecht verzichtet, sondern wie
geplant die ESG-Wohnungen selbst erworben, wäre das alles nicht
geschehen", stellte Strutz heute ausdrücklich fest. Der enorme
Anstieg der Mieten sei völlig unverantwortlich und das Ergebnis der
verfehlten Politik der SPÖ, kritisierte der Wohnbaureferent
abschließend.

(Schluss)

Rückfragehinweis:
Die Freiheitlichen in Kärnten - BZÖ

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