VP-Wolf: Finanzchaos bei Vereinigten Bühnen Wien

Jede Form der Finanzplanung und Finanzkontrolle fehlt

Wien (VP-Klub) - Als "aufklärungsbedürftig" bezeichnet der Kultursprecher der ÖVP Wien, LAbg. Franz Ferdinand Wolf, die Zustände in der Finanzgebarung der Vereinigten Bühnen Wien in Reaktion auf einen heute erschienenen Artikel im "Trend". "Die mir vorliegenden Zahlen und Aussagen der Verantwortlichen bei den Vereinigten Bühnen lassen nur den Schluss zu, dass völliges Chaos in den Finanzen herrscht", so Wolf.

Das Theater an der Wien hat nach der Umstellung auf Opernbetrieb für das Jahr 2006 einen Finanzierungsbedarf von 20,1 Millionen Euro, der von der Stadt Wien abgedeckt wurde. Nun erklärt Intendant Roland Geyer, dass er von den 20,1 Millionen Subventionen nur 16,7 Millionen erhalten hat - und nun für das Theater an der Wien weitere 3,3 Millionen Subventionen benötigt.

Stadtrat Mailath-Pokorny spricht davon, dass ihm "kein zusätzlicher Finanzbedarf bekannt" ist, Theater-Sprecherin Sabine Seisenbacher erklärt zu den plötzlich fehlenden Millionen, "dass keiner gewusst hat, wie es ist, wenn ständig Oper gespielt wird". Wolf fordert eine umfassende Aufklärung über die verschwundenen Subventionsmillionen. "Es ist bestürzend, mit welcher Sorglosigkeit mit öffentlichen Geldern umgegangen wird", so Wolf abschließend.

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