• 26.09.2006, 14:16:53
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VP-Wolf: Finanzchaos bei Vereinigten Bühnen Wien

Jede Form der Finanzplanung und Finanzkontrolle fehlt

Wien (VP-Klub) - Als "aufklärungsbedürftig" bezeichnet der
Kultursprecher der ÖVP Wien, LAbg. Franz Ferdinand Wolf, die Zustände
in der Finanzgebarung der Vereinigten Bühnen Wien in Reaktion auf
einen heute erschienenen Artikel im "Trend". "Die mir vorliegenden
Zahlen und Aussagen der Verantwortlichen bei den Vereinigten Bühnen
lassen nur den Schluss zu, dass völliges Chaos in den Finanzen
herrscht", so Wolf.

Das Theater an der Wien hat nach der Umstellung auf Opernbetrieb für
das Jahr 2006 einen Finanzierungsbedarf von 20,1 Millionen Euro, der
von der Stadt Wien abgedeckt wurde. Nun erklärt Intendant Roland
Geyer, dass er von den 20,1 Millionen Subventionen nur 16,7 Millionen
erhalten hat - und nun für das Theater an der Wien weitere 3,3
Millionen Subventionen benötigt.

Stadtrat Mailath-Pokorny spricht davon, dass ihm "kein zusätzlicher
Finanzbedarf bekannt" ist, Theater-Sprecherin Sabine Seisenbacher
erklärt zu den plötzlich fehlenden Millionen, "dass keiner gewusst
hat, wie es ist, wenn ständig Oper gespielt wird". Wolf fordert eine
umfassende Aufklärung über die verschwundenen Subventionsmillionen.
"Es ist bestürzend, mit welcher Sorglosigkeit mit öffentlichen
Geldern umgegangen wird", so Wolf abschließend.

Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
mailto:presse.klub@oevp-wien.at

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