Spatenstich für Magna-Werk in Klagenfurt

Siegfried Wolf: Magna von Standort Kärnten überzeugt - 80 Mio. Euro-Investition von Magna in den nächsten zwei Jahren

Klagenfurt (LPD) - Der Spatenstich für das Magna-Werk in
Klagenfurt erfolgte heute, Dienstag, mit einer deutlichen Ansage von Co-Chief Executive Officer Siegfried Wolf. Er strich hervor, dass Magna vom Standort Kärnten überzeugt sei. In den nächsten zwei Jahren wolle der Konzern deshalb hier 80 Millionen Euro investieren. "Politischem HickHack" und "Schlechtrederei" im Vorfeld der Betriebsansiedlung erteilte er damit eine klare Absage. Im Klagenfurter Werk sollen Klimaklappenantriebe für PKW-Klimaanlagen erzeugt werden, ein Bauteil mit sehr hohem Marktpotential. Rund 200 Arbeitsplätze will Magna in der Landeshauptstadt schaffen.

Wirtschaftsreferent Landeshauptmann Jörg Haider nannte die Magna-Ansiedlung eine wichtige Weichenstellung für Kärnten und Klagenfurt. Man habe erfolgreich Investorenwerbung betrieben und aus guten Gesprächen konkrete Entscheidungen gemacht. So habe man Siegfried Wolf und Magna-Chairmann Frank Stronach von der Schönheit und den Standortqualitäten Kärntens überzeugen können. Kärnten biete Magna ein großes Potential von gut ausgebildeten Facharbeitern, vor allem im Bereich Mechatronik, sagte Haider weiters. Der Konzern könne seine Produkte daher im Land entwickeln und weiterentwickeln. Wichtig am neuen Werk in Klagenfurt sei auch, dass hier zahlreiche Frauenarbeitsplätze geschaffen würden.

Siegfried Wolf begründete die Entscheidung für Kärnten u.a. mit den "guten Leuten" und "guten Ausbildungskonzepten", die man hier vorfinde. Außerdem sei die Unterstützung seitens der Region wichtig. "Wenn sich ein Investor wohl fühlt, kommt er wieder, gefällt es ihm sehr gut, nimmt er noch andere mit", sagte er. Wolf machte deutlich, dass Magna die Fabrik in Klagenfurt brauche und schnell umgesetzt haben wolle. Aufgrund des klaren Commitments von LH Haider sei er sicher, dass nicht nur die Spaten, sondern bald auch die Baggerschaufeln in den Boden stechen würden. Mit dem Landeshauptmann habe Magna vereinbart, 70 Mio. Euro in den nächsten zwei Jahren in Kärnten zu investieren. "Es werden sogar 80 Mio. Euro", betonte Wolf.

Wolf ging außerdem auf die Magna-Erfolgsgeschichte in der Steiermark ein. Dort habe Frank Stronach zu Beginn 100 Arbeitsplätze versprochen, geworden seien es 14.000. "Wir erzeugen nicht Wald-und-Wiesen-Produkte, es steckt auch viel Gehirnschmalz drinnen", so Wolf über die Qualität der Magna-Produkte. Er verwies in diesem Sinne auf die Investitionen Magnas in Aus- und Weiterbildung.

Für Klagenfurts Bürgermeister Harald Scheucher hat Magna mit seiner Betriebsansiedlung "eine Signalrakete für Klagenfurt gezündet". Er strich die Standortvorteile Klagenfurts hervor und sagte, dass der Leitkonzern Magna hier viele Arbeitsplätze und Wertschöpfung schaffen werde.

Erwin Winkler vom Magna-Tochterunternehmen Magna Donnelly sagte ebenfalls, dass sich der Konzern für Kärnten "bewusst" entschieden habe. Hier gebe es gute Ausbildung, Innovation, hohe Lebensqualität und ein gutes Umfeld für die Mitarbeiter.

Am Spatenstich nahmen zahlreiche Vertreter des öffentlichen Lebens teil. Seitens der Landesregierung waren neben dem Landeshauptmann auch LHStv. Martin Strutz sowie die Landesräte Gerhard Dörfler und Josef Martinz anwesend.
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