- 26.09.2006, 13:53:09
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Spatenstich für Magna-Werk in Klagenfurt
Siegfried Wolf: Magna von Standort Kärnten überzeugt - 80 Mio. Euro-Investition von Magna in den nächsten zwei Jahren
Klagenfurt (LPD) - Der Spatenstich für das Magna-Werk in
Klagenfurt erfolgte heute, Dienstag, mit einer deutlichen Ansage von
Co-Chief Executive Officer Siegfried Wolf. Er strich hervor, dass
Magna vom Standort Kärnten überzeugt sei. In den nächsten zwei Jahren
wolle der Konzern deshalb hier 80 Millionen Euro investieren.
"Politischem HickHack" und "Schlechtrederei" im Vorfeld der
Betriebsansiedlung erteilte er damit eine klare Absage. Im
Klagenfurter Werk sollen Klimaklappenantriebe für PKW-Klimaanlagen
erzeugt werden, ein Bauteil mit sehr hohem Marktpotential. Rund 200
Arbeitsplätze will Magna in der Landeshauptstadt schaffen.
Wirtschaftsreferent Landeshauptmann Jörg Haider nannte die
Magna-Ansiedlung eine wichtige Weichenstellung für Kärnten und
Klagenfurt. Man habe erfolgreich Investorenwerbung betrieben und aus
guten Gesprächen konkrete Entscheidungen gemacht. So habe man
Siegfried Wolf und Magna-Chairmann Frank Stronach von der Schönheit
und den Standortqualitäten Kärntens überzeugen können. Kärnten biete
Magna ein großes Potential von gut ausgebildeten Facharbeitern, vor
allem im Bereich Mechatronik, sagte Haider weiters. Der Konzern könne
seine Produkte daher im Land entwickeln und weiterentwickeln. Wichtig
am neuen Werk in Klagenfurt sei auch, dass hier zahlreiche
Frauenarbeitsplätze geschaffen würden.
Siegfried Wolf begründete die Entscheidung für Kärnten u.a. mit
den "guten Leuten" und "guten Ausbildungskonzepten", die man hier
vorfinde. Außerdem sei die Unterstützung seitens der Region wichtig.
"Wenn sich ein Investor wohl fühlt, kommt er wieder, gefällt es ihm
sehr gut, nimmt er noch andere mit", sagte er. Wolf machte deutlich,
dass Magna die Fabrik in Klagenfurt brauche und schnell umgesetzt
haben wolle. Aufgrund des klaren Commitments von LH Haider sei er
sicher, dass nicht nur die Spaten, sondern bald auch die
Baggerschaufeln in den Boden stechen würden. Mit dem Landeshauptmann
habe Magna vereinbart, 70 Mio. Euro in den nächsten zwei Jahren in
Kärnten zu investieren. "Es werden sogar 80 Mio. Euro", betonte Wolf.
Wolf ging außerdem auf die Magna-Erfolgsgeschichte in der
Steiermark ein. Dort habe Frank Stronach zu Beginn 100 Arbeitsplätze
versprochen, geworden seien es 14.000. "Wir erzeugen nicht
Wald-und-Wiesen-Produkte, es steckt auch viel Gehirnschmalz drinnen",
so Wolf über die Qualität der Magna-Produkte. Er verwies in diesem
Sinne auf die Investitionen Magnas in Aus- und Weiterbildung.
Für Klagenfurts Bürgermeister Harald Scheucher hat Magna mit
seiner Betriebsansiedlung "eine Signalrakete für Klagenfurt
gezündet". Er strich die Standortvorteile Klagenfurts hervor und
sagte, dass der Leitkonzern Magna hier viele Arbeitsplätze und
Wertschöpfung schaffen werde.
Erwin Winkler vom Magna-Tochterunternehmen Magna Donnelly sagte
ebenfalls, dass sich der Konzern für Kärnten "bewusst" entschieden
habe. Hier gebe es gute Ausbildung, Innovation, hohe Lebensqualität
und ein gutes Umfeld für die Mitarbeiter.
Am Spatenstich nahmen zahlreiche Vertreter des öffentlichen
Lebens teil. Seitens der Landesregierung waren neben dem
Landeshauptmann auch LHStv. Martin Strutz sowie die Landesräte
Gerhard Dörfler und Josef Martinz anwesend.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
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Tel.: 05- 0536-22 852
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