• 26.09.2006, 13:01:41
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Prets: Qualitätscharta soll Mobilität in EU fördern

Wien (SK) - "Die zahlreichen im EU-Aktionsprogramm 'Lebenslanges
Lernen' integrierten Mobilitätsprogramme schaffen die Grundlage für
grenzüberschreitenden Bildungsaustausch in Europa. Mit der Förderung
der Mobilität innerhalb der EU müssen aber unbedingt auch qualitative
Verbesserungen einhergehen", betonte die SPÖ-Europaabgeordnete
Christa Prets heute anlässlich der Annahme ihres Berichts
"Europäische Qualitätscharta für Mobilität" durch das Plenum in
Strassburg. "Qualität kann bei grenzüberschreitender Mobilität nur
dann gewährleistet werden, wenn bestimmte Rahmenbedingungen
geschaffen werden. Nur so wird der Aufenthalt im Gastland wie auch
die Rückkehr zu einer positiven Erfahrung. Dieses Ziel verfolgt die
Mobilitätscharta", so die Europaabgeordnete. ****

Mit der aus zehn Leitlinien bestehenden Charta soll die Mobilität
zu Bildungs- und Ausbildungszwecken erhöht und somit ein wichtiger
Beitrag im Sinne der Lissabon-Ziele der EU geleistet werden. Weiters
sollen durch die Charta die Anrechnung von schulischen und
beruflichen Bildungszeiten, sowie die Anerkennung von Abschlüssen
oder Qualifikationen weiterentwickelt werden. Als besonders
erfreulich unterstreicht die EU-Abgeordnete, dass nun durch die
Charta europaweit auch die gegenseitige Anerkennung
sozialversicherungsrechtlicher Ansprüche eingefordert wird.

Prets: "Personen, die zum Zweck der formalen bzw. informalen Aus-
oder Weiterbildung ins Ausland gehen, sollen künftig in zehn Punkten
umfassende Informationen von den EU-Mitgliedstaaten erhalten. Dazu
gehören insbesondere Anrechnungsfragen, logistische Unterstützung,
sprachliche Aspekte, Mentoring im Gastland oder die
Wiedereingliederung ins Heimatland. Diese Informationen müssen für
alle Interessenten leicht zugänglich und verständlich sein", so Prets
weiter. Es sollten weiters auch Informationen über die
Übertragbarkeit von Stipendien und die verschiedenen Bildungssysteme
innerhalb der EU bereitgestellt werden.

Die EU-Länder seien nun aufgerufen, diese gemeinsame Empfehlung
von Rat, Kommission und Europäischem Parlaments rasch umzusetzen und
so für mehr Mobilität und deren Qualität zu sorgen. "Besonders das
Engagement der für Mobilität zuständigen Entsende- und
Aufnahmeorganisationen und die Unterstützung der Regierungen ist nun
gefragt", schloss Prets. (Schluss) ps/mp

Rückfragehinweis:
Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

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