- 26.09.2006, 09:50:59
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Martinz: Beschluss alleine schafft keine Arbeitsplätze
Oberkärnten-Projekte in der Regierungssitzung: Goldeck bereits 2003 beschlossen, IOS an den Wirtschaftsförderungsfonds weiterleiten
Klagenfurt (OTS) - "Bereits 2003 wurden 4 Projekte für den Bezirk
Spittal einstimmig beschlossen, um Arbeitsplätze zu schaffen. Heute,
4 Tage vor der Wahl, soll wieder der Ausbau des Goldeck beschlossen
werden", berichtet heute LR Josef Martinz anlässlich der
Regierungssitzung.
Das Bekenntnis aller politischen Parteien für den Goldeck-Ausbau
liege seit Jahren am Tisch. "Ein Beschluss schafft jedoch keine
Arbeitsplätze. Die Oberkärntner warten seit Jahren auf die Einlösung
der Versprechen: Goldeck-Ausbau, Psychosomatik in Millstatt,
Ravensburger Spieleland und der Ausbau der Emberger Alm", weist
Martinz hin.
Er, Martinz, trete dafür ein, dass sich der Kärntner
Wirtschaftsförderungsfonds um die Projektrealisierung kümmern soll.
"Sonst müssen wir vor der Landtagswahl 2009 wieder die gleichen
Beschlüsse fassen", meint Martinz.
Detail zum Goldeck-Akt, Marketingkonzept: Zitat, Seite 3: "Das auf
Basis der Analyse von GFB & Partner von der Firma JWT erstellt
Marketingkonzept hat zwar durchaus interessante Komponenten und eine
gewisse Phantasie für das Goldeck, ist jedoch in der Machbarkeit
fraglich".
"Es hat sich seit dem Beschluss 2003 genau gar nichts getan: Es wird
noch immer ein Betreiber gesucht, laut Akt, weiß der Bündnisobmann
noch nicht, woher die Landesbeteiligung in Höhe von 10 Mio. Euro
kommen soll, eine neue Studie der ÖHT liegt noch nicht vor. Die
Oberkärntner können sich nur auf eines verlassen: nix ist fix",
erklärt Martinz.
Kaum anders verhält es sich mit der heute neu angekündigten
Betriebsansiedelung der Firma IOS Instruments in Spittal. Laut Akt
soll das Land die Kosten für die Errich-tung einer Halle in Spittal
übernehmen, doch liege keine Kostenschätzung vor und solle nun ein
behilfenrechtlich zulässiges Umsetzungskonzept erstellt werden.
"Der KWF soll sich um die Realisierung des Projektes kümmern, denn
beim Bündnisobmann wird wie in den letzten Jahren nach den
Ankündigungen nichts mehr passieren", fordert Martinz. Er werde auch
in der Regierungssitzung für die Weiterleitung an den KWF eintreten.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Kärntner Volkspartei
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Tel.: +43 (0463) 5862 DW 14
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