Martinz: Beschluss alleine schafft keine Arbeitsplätze

Oberkärnten-Projekte in der Regierungssitzung: Goldeck bereits 2003 beschlossen, IOS an den Wirtschaftsförderungsfonds weiterleiten

Klagenfurt (OTS) - "Bereits 2003 wurden 4 Projekte für den Bezirk Spittal einstimmig beschlossen, um Arbeitsplätze zu schaffen. Heute, 4 Tage vor der Wahl, soll wieder der Ausbau des Goldeck beschlossen werden", berichtet heute LR Josef Martinz anlässlich der Regierungssitzung.
Das Bekenntnis aller politischen Parteien für den Goldeck-Ausbau liege seit Jahren am Tisch. "Ein Beschluss schafft jedoch keine Arbeitsplätze. Die Oberkärntner warten seit Jahren auf die Einlösung der Versprechen: Goldeck-Ausbau, Psychosomatik in Millstatt, Ravensburger Spieleland und der Ausbau der Emberger Alm", weist Martinz hin.

Er, Martinz, trete dafür ein, dass sich der Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds um die Projektrealisierung kümmern soll. "Sonst müssen wir vor der Landtagswahl 2009 wieder die gleichen Beschlüsse fassen", meint Martinz.

Detail zum Goldeck-Akt, Marketingkonzept: Zitat, Seite 3: "Das auf Basis der Analyse von GFB & Partner von der Firma JWT erstellt Marketingkonzept hat zwar durchaus interessante Komponenten und eine gewisse Phantasie für das Goldeck, ist jedoch in der Machbarkeit fraglich".

"Es hat sich seit dem Beschluss 2003 genau gar nichts getan: Es wird noch immer ein Betreiber gesucht, laut Akt, weiß der Bündnisobmann noch nicht, woher die Landesbeteiligung in Höhe von 10 Mio. Euro kommen soll, eine neue Studie der ÖHT liegt noch nicht vor. Die Oberkärntner können sich nur auf eines verlassen: nix ist fix", erklärt Martinz.

Kaum anders verhält es sich mit der heute neu angekündigten Betriebsansiedelung der Firma IOS Instruments in Spittal. Laut Akt soll das Land die Kosten für die Errich-tung einer Halle in Spittal übernehmen, doch liege keine Kostenschätzung vor und solle nun ein behilfenrechtlich zulässiges Umsetzungskonzept erstellt werden.

"Der KWF soll sich um die Realisierung des Projektes kümmern, denn beim Bündnisobmann wird wie in den letzten Jahren nach den Ankündigungen nichts mehr passieren", fordert Martinz. Er werde auch in der Regierungssitzung für die Weiterleitung an den KWF eintreten.

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