• 25.09.2006, 15:30:48
  • /
  • OTS0221 OTW0221

Mit den Pilzen kommen die Zecken - Bundesverband praktizierender Tierärzte warnt vor Hundemalaria im Herbst - AUDIO

Frankfurt am Main (OTS) - Durch die Klimaveränderung hat sich fast
überall in Deutschland die Auwaldzecke breit gemacht. Sie ist die
Überträgerin der gefährlichen bis tödlich verlaufenden Hundemalaria.
Um die Gefahren einzudämmen und die Hunde rechtzeitig zu schützen,
hat der Bundesverband praktizierender Tierärzte das Programm zum
Schutz der Hunde initiiert, das von Rüdiger Scheunemann betreut wird.
An ihn die Frage: Wie groß ist nun tatsächlich die Gefahr, dass ein
Hund nach einem Spaziergang an Hundemalaria erkrankt?

Rüdiger Scheunemann (23 sec.): Die Gefahren wurden bisher bei
uns deutlich unterschätzt. Der Krankheitsverlauf ist ähnlich der
menschlichen Malaria. Der Hund wird von Blutparasiten befallen, diese
zerstören die roten Blutkörperchen. Blutarmut, Gelbsucht und hohes
Fieber sind die Folge. Unbehandelt stirbt der Hund in der Regel nach
wenigen Tagen. Der Bundesverband praktizierender Tierärzte beobachtet
deshalb mit Sorge die zunehmende Ausbreitung dieser schweren
Hundkrankheit.

Frage: Ist diese Krankheit regional begrenzt, wie zum Beispiel die
durch Zecken übertragene FSME?

Rüdiger Scheunemann (14 sec.): Leider nein. Anders als bei der
FSME, die beim Menschen schwere Hirnhautentzündungen verursacht, ist
die Hundemalaria mittlerweile fast in ganz Deutschland verbreitet.
Und ein einziger Stich einer infizierten Zecke reicht aus, um sie auf
den Hund zu übertragen.

Frage: Gibt es denn einen wirksamen Schutz, den Hund vor den
gefährlichen Zecken zu schützen?

Rüdiger Scheunemann (23 sec.): Es gibt einen fast 100%igen Schutz,
die sogenannten Spot on-Produkte mit abschreckender Wirkung, mit dem
so genannten Repellenteffekt. Diese Stoffe werden auch von Tierärzten
am häufigsten verordnet. An einem Punkt auf die Haut des Hundes
geträufelt, verteilen sie sich dann von den Ohren bis zur
Schwanzspitze. Wie mit einem unsichtbaren Schutzschild wird der Hund
hierdurch vor Zecken und damit auch vor der Hundemalaria geschützt.

Audio(s) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original Audio
Service, sowie im APA-OTS Audioarchiv unter http://audio.ots.at

Rückfragehinweis:
Rüdiger Scheunemann, Tel.: 0049 02246-3574

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NAA

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel