BZÖ-Gebauer lehnt Dopingtests auf Kassen-Kosten ab!

Steuerzahler sollen nicht für Schwarze Schafe zahlen müssen.

Innsbruck (OTS) - Der Vorschlag von Radsport-Präsident Otto Flum, dass es in allen Altersklassen flächendeckende Dopingtests geben soll, für die die Sozialversicherung aufkommen soll, wird von BZÖ-Spitzenkandidat Andreas Gebauer klar abgelehnt: "Diese Forderung ist vollkommen absurd. Es gibt Gott sei Dank nur wenige Schwarze Schafe im Sport, aber diese bringen mit ihrem Doping ganze Sportarten in Misskredit. Gegen jene muss man hart vorgehen und nicht komplett alle Sportler kriminalisieren, die Beweislast umkehren und den unschuldigen Steuerzahlern die Rechnung dafür legen!"

Angesichts finanziell überforderter Krankenkassen sollten die Sportverbände selbst in die Tasche greifen, wollen sie flächendeckende Tests umsetzen. "Natürlich gibt es Möglichkeiten, wie man sich das ausgegebene Geld wieder zurückholen kann. Geeignet wären hohe Geldstrafen für tatsächliche Doping-Sünder. Diese müssen sehr hoch und an das Einkommen des jeweiligen Sportlers gekoppelt sein, damit auch wirklich eine abschreckende Wirkung eintritt. Bezahlt kann die Strafe dann in einen zentralen Fonds werden, über den man die Dopingtests oder zumindest einen Teil wieder finanzieren kann", schlägt Gebauer vor.

"Ich stehe klar auf der Seite der ehrlichen und fairen Sportler und lehne Doping absolut ab. Aber flächendeckende Tests, die nur signalisieren, dass ein Sportler seine Unschuld beweisen muss, die leisten nur einen Beitrag um das Image eines Sportzweiges weiter zu schädigen. Ich will die Doping-Sünder bestraft und die Steuerzahler vor abstrusen Ideen über eine zusätzliche Belastung der Krankenkassen verschont wissen", so Gebauer abschließend.

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