- 21.09.2006, 17:17:16
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AKOR Konsortium ficht den Asfinag-Entscheid zur A5 Nordautobahn an
Zuschlag an deutsch-französich-spanisches Konsortium vergaberechtlich fragwürdig
Wien (OTS) - Das AKOR Konsortium ("Autobahnkonsortium Ost-Region")
hat heute erneut den Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren durch das
Bundesvergabeamt im Zusammenhang mit dem A5 Nordautobahn-Projekt
eingebracht. Da eine Sachentscheidung im August dieses Jahres aus
Formalgründen abgelehnt wurde, besteht nun nach Bekanntgabe der
Zuschlagsentscheidung durch die Asfinag erstmals die Möglichkeit, die
Vergabe anzufechten.
Anfang September dieses Jahres gab die Asfinag bekannt, den
Auftrag für die Planung, Errichtung, Finanzierung und den Betrieb des
ersten Teilstücks der A5 an das deutsch-französisch-spanische
Konsortium "Bonaventura" zu vergeben. Das österreichische AKOR
Konsortium hatte bereits angekündigt, die Entscheidung unter anderem
wegen Ungereimtheiten bei der Bewertung der Angebote bzw.
Ungleichbehandlung der Bieterkonsortien vergaberechtlich überprüfen
lassen zu wollen.
Durch den Nachprüfungsantrag muß das Bundesvergabeamt als
"Schiedsrichter" in dem Verfahren nun eine endgültige Entscheidung in
der Sache treffen. Dafür steht ihm eine Frist von 6 Wochen zur
Verfügung. Das PPP-Projekt Ostregion als solches ist durch diese
Verzögerung nicht gefährdet.
Das AKOR Konsortium ist die einzige rein österreichische Gruppe
unter den Bietergemeinschaften. Im Konsortium sind mit Strabag, Porr,
Swietelsky und Habau sowie Raiffeisen, BA-CA, Investkredit und
Immorent die größten österreichischen Baufirmen und Finanzinstitute
zusammengefasst.
Rückfragehinweis:
Dr. Georg Pammer, PORR Solutions mailto:[email protected] Tel.: 050 626-2013 oder Dr. Helmut Urban, NOAG Autobahnerrichtungs AG mailto:[email protected] Tel.: 0664 337 6693
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