• 21.09.2006, 14:40:59
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  • OTS0277 OTW0277

FP-Herzog: Schluss für Nachteile für Beziehern niedriger Pensionen

Einschleifregelungen gegen Einkommensverluste gefordert

Wien, 21-09-2006 (fpd) - Seit vielen Jahren haben Pensionisten mit
sinkenden Einkünften auskommen müssen. Entweder gibt es gar keine
Pensionserhöhung, oder eine unter der Inflationsrate. Auf Jahre
gesehen bedeutet das eine massive Verschlechterung der
Einkommenssituation, kritisiert der Obmann des Wiener Seniorenringes,
LAbg. Johann Herzog.

Was die Regierung mit der einen Hand an geringen Erhöhungen gibt,
nimmt sie mit der anderen Hand vielen Senioren durch höhere
Sozialabgaben (z.B. Krankenkassenbeiträge) wieder weg. Oft genug löst
sich so die Erhöhung des Ruhegenusses in der Luft auf.

Die krassesten Benachteiligungen gibt es für jene älteren Menschen,
die durch eine Pensionserhöhung knapp über dem
Ausgleichszulagenrichtliniensatz zu liegen kommen. Für eine
"Erhöhung" um 5, 10 oder 20 Euro müssen sie die Streichung vieler
Gebührenbefreiungen in Kauf nehmen, erklärt Herzog.

Rundfunk-, Fernseh- und Telefongrundgebührenbefreiung fallen weg,
während die dann volle Belastung bei Medikamenten und Heilbehelfen
viele Pensionsbezieher ins Mark trifft. Für viele Pensionisten, die
ein Leben lang hart gearbeitet haben und nun auf Medikamente und
Heilbehelfe angewiesen sind, bedeutet das eine Katastrophe.

Das ist ein Sozialskandal erster Güte! Seit Jahrzehnten sehen VP und
SP diesen Zuständen tatenlos zu. Herzog fordert daher die rasche
Schaffung vernünftiger Einschleifregelungen, um die oft dramatischen
Einkommensverluste für die Bezieher niedriger Pensionen endlich
hintanzuhalten. (Schluss)am

Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien
4000/81797

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