Gorbach zu Rückgang der Unfallzahlen: Unsere Verkehrspolitik wirkt!

Halbjahresbilanz der Unfallstatistik: 52 Tote weniger als im Vorjahr

Wien, 2006-09-16 (OTS) - "Die aktuelle Halbjahresbilanz der Unfallstatistik beweist eindrucksvoll die Wirksamkeit unserer Verkehrspolitik der letzten 6 Jahre. Vormerksystem, Licht am Tag, Alkoholvortestgeräte, Kampagnen wie "Gurte retten Leben" und "Dont drink and drive", der Mehrphasenführerschein, die Verkehrstelematik und auch Rekordinvestitionen in die Verbesserung des Straßennetzes haben zu 16 Prozent weniger Verkehrstoten im ersten Halbjahr 2006 geführt - also 52 gerettete Leben. Und das, obwohl wir ja schon im Vorjahr die beste Unfallstatistik seit Beginn der Aufzeichnungen in den 1950ern hatten. Die werden wir heuer sicher weiter verbessern", zeigte sich BZÖ-Verkehrsminister Hubert Gorbach sehr erfreut über die neuen Zahlen.

"Wir haben aber nicht nur österreichweit generell rückläufige Zahlen sowohl bei Unfällen (minus 9%) als auch Verletzten (minus 8%) und Verkehrstoten (minus 16%), sondern die Einzelauswertungen zeigen die Wirksamkeit unserer punktuell gesetzten Maßnahmen: Im Bereich der Unfälle unter Alkoholeinfluss, wo wir Alkoholvortestgeräte eingeführt und Kampagnen wie "Dont drink and drive" hatten, ging die Zahl der Getöteten um 12 Prozent zurück. Bei den Führerscheinneulingen, bei denen wir erstmals Mehrphasenführerschein, L17 und bewusstseinsbildende Maßnahmen eingesetzt haben, ist der Rückgang bei 30 Prozent. Und zu guter letzt haben wir bei getöteten Kindern, und hierbei darf ich an die Kampagne "Gurte retten Leben" erinnern, die die Kindersicherung im Fahrzeug im Auge hat, ein Minus von sogar 46 Prozent", führte der Verkehrsminister im Detail aus.

"Mit dieser Entwicklung werden wir heuer voraussichtlich sogar die Vorgaben unseres langjährigen Verkehrssicherheitsprogramms erfüllen. Bis 10. September waren es nämlich sogar bereits um 77 Tote weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Ein unglaublicher Erfolg für unsere Arbeit. Aber diese Zahlen freuen mich doppelt: Nicht nur als Verkehrsminister, sondern auch als Mensch. Denn hinter all diesen Zahlen und Statistiken stehen gerettete Menschenleben - und um das ging es mir ja letztendlich bei meiner Verkehrspolitik", meinte Gorbach abschließend.

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