- 15.09.2006, 11:30:19
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Knoflacher-Studie zeigt, Traisentalautobahn verschärft Verkehrsproblem
Fasan: "Ja zu Umfahrungen, Nein zur Traisentalautobahn"
St. Pölten (Grüne) - Die jetzt bekannt geworden Knoflacher Studie
zur geplanten S 34 - "Traisentalautobahn" - zeigt eindeutig, dass
diese Straße nichts zur Lösung der Verkehrsprobleme beitragen würde.
"Ganz im Gegenteil: eine solche Traisentalautobahn würde die
Verkehrsprobleme der Region noch verschärfen", warnt der
Verkehrsprecher der NÖ Grünen, LAbg. Martin Fasan. Dieses
Straßenprojekt würde auch einigen gesetzlichen Bestimmungen
widersprechen. Fasan: "Damit sind die schlimmsten Befürchtungen - vor
denen die Grünen immer gewarnt haben - wissenschaftlich belegt."
Die S 34 sei mit Natur- und Menschenschutz unvereinbar und
verkehrspolitisch unsinnig. "Der verantwortliche Landeshauptmann Dr.
Pröll muss jetzt einen Planungsstopp veranlassen", fordert Fasan.
Nach den Wahlen werde sich ohnehin zeigen, dass die ASFINAG für
derartige Großprojekte zu wenig Geld hat. Jede weitere
Geldverschwendung für die Planung sei daher sofort einzustellen.
Stattdessen soll endlich mit der Neuplanung eines
Verkehrsberuhigungsmodells begonnen werden. "Das Traisental braucht
intelligentere Lösungen mit einer Verstärkung des öffentlichen
Verkehrs und Straßenumfahrungen der Ortschaften", so Fasan.
Landeshauptmann Pröll habe schon einmal gut daran getan, einer
Studie von Professor Knoflacher Folge zu leisten und ein
Schnellstraßenprojekt durch die Wachau zu verhindern. "Das sollte er
jetzt fürs Traisental auch tun", schließt Fasan.
Rückfragehinweis:
Presse - Grüner Klub im NÖ Landtag +432742/9005-16703 - [email protected]
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