• 15.09.2006, 11:16:59
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Tipps der TOW zum "Hunde"-Schulbeginn

Tierschutzombudsstelle Wien informiert über Qualitätskriterien bei der Hundeausbildung

Wien (OTS) - Der Schulstart im September trifft auch viele
vierbeinige SchülerInnen. Hundeerziehung ist für das harmonische
Zusammenleben von Mensch und Hund sehr wichtig. Doch aufgrund des
vielfältigen Angebotes fällt die Entscheidung für die geeignete
Hundeschule bzw. die/den geeigneten Hundetrainer/in oft schwer. Dass
Hundeschulen, die mit körperlicher Bestrafung (z.B.
Nackenfellschütteln, Niederwerfen) arbeiten, nicht in Frage kommen,
liegt auf der Hand. Doch will man eine hundegerechte und gute
Erziehung für den eigenen Hund, dann gilt es Einiges zu beachten.

Eine Schnupperstunde besuchen

Tierfreundliche Hundeschulen haben nichts dagegen, wenn
interessierte Hundehalter/innen bei einer Trainingseinheit zusehen
wollen. Am besten ist es, bei diesem Erstbesuch den eigenen Hund
nicht mitzunehmen.

Grundsätzlich gilt, dass Hunde (wie Menschen) eine positive
Lernatmosphäre benötigen, um bestimmte Verhaltensweisen nachhaltig zu
erlernen. Daher ist auf eine ruhige und entspannte Umgebung zu
achten. Außerdem erfüllen gute Hundeschulen folgende Kriterien: Es
wird mit positiver Motivation (Lob und Belohnung) gearbeitet und
großer Wert auf Kommunikation mittels Körpersprache gelegt. Die
Übungen werden immer schrittweise aufgebaut - dazwischen gibt es
ausreichend Pausen, in denen sich Mensch und Tier entspannen können.

Weitere Qualitätskriterien

Wie auch beim Menschen ist das Verhältnis von "Klassengröße" pro
Trainer/in wichtig, das bei höchstens sechs Hunden liegen sollte.
Optimal ist eine Gesamtgruppengröße von maximal zwölf Hunden. Die
Hunde innerhalb einer Gruppe sollten auf etwa demselben
Ausbildungsniveau sein und bekommen vor Beginn der Trainingsstunde
die Möglichkeit, miteinander Kontakt aufzunehmen (sich begrüßen bzw.
kennenlernen). Professionelle Trainer/innen akzeptieren, wenn ein
Hund-Mensch-Team eine Übung nicht machen kann bzw. möchte.

Wiener Hundeführschein

Unabhängig davon, wo man seinen Hund ausbildet bzw. ausgebildet
hat, bietet die Stadt Wien allen Hundehalter/innen die Möglichkeit,
den Wiener Hundeführschein zu absolvieren und dafür einmalig von der
jährlichen Hundeabgabe befreit zu werden.

Bei der freiwilligen Prüfung zeigen die Hundehalter/innen, dass
sie das Verhalten ihres Hundes auf konkrete Alltagssituationen
bezogen richtig einschätzen können.

o Weitere Informationen dazu finden sich im Internet unter     
  http://www.tieranwalt.at/ und http://www.natuerlich.wien.at/

(Schluss) pea

Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Tierschutzombudsstelle Wien
Telefon: 318 00 76-75079
mailto:[email protected]

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