• 15.09.2006, 10:39:24
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ÖH: Was sagt ÖVP zum Vorhaben des Koalitionspartners?

Studierende erstaunt über BZÖ Forderung

Wien (OTS) - Erstaunt reagiert die Österreichische
HochschülerInnenschaft (ÖH) auf das Vorhaben des BZÖ, die Vertretung
für Studierende in Österreich ersatzlos abschaffen zu wollen. Nachdem
das BZÖ nicht im Studierendenparlament vertreten ist, liegt der Grund
für die Forderung klar auf der Hand: "Für das BZÖ sind offensichtlich
nur Parlamente zeitgemäß, in denen das BZÖ vertreten ist. Dann ist
wohl ab 1. Oktober der Nationalrat für das BZÖ auch nicht mehr
zeitgemäß", so Barbara Blaha und Lina Anna Spielbauer aus dem
ÖH-Vorsitzteam.

Kein Demokratieverständnis hätte das BZÖ bereits bewiesen, als es
- noch als FPÖ - die Abschaffung der Direktwahl des bundesweiten
Studierendenparlaments mitinitiierte und -beschloss. "Die Forderung
nach der Abschaffung des weltweiten Vorzeigemodells ÖH schlägt
allerdings dem Fass den Boden aus. Dass eine Regierungspartei einer
Interessensvertretung so offen den Kampf ansagt ist mehr als
bedenklich. Was sagt die ÖVP zum Vorhaben des Koalitionspartners?"
fragt das ÖH-Vorsitzteam.

Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Yussi Pick, Presse
Tel.: 01/310-88-80/59, Mobil: 0676 888 52 211
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at

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