WKÖ begrüßt neues Bachelor-Studium "Wirtschaftsrecht" der Uni Linz

Landertshammer: Zahl der Studienanfänger steigt bis 2012 um 30% - Erweiterung der Universitätsangebote ist daher der richtige Weg

Wien (PWK592) - In ihrem Entwicklungsplan für die Jahre 2006 bis 2012 hat die Linzer "Johannes Kepler Universität" (JKU) ihre Exzellenz- und Aufbauschwerpunkte neu definiert. Als einen neuen Schwerpunkt bietet die JKU ab dem heurigen Studienjahr ein neues innovatives Bachelor-Studium "Wirtschaftsrecht" an. Die Studiendauer beträgt sechs Semester, der Absolvent darf sich nach dem erfolgreichen Abschluss Bachelor of Business Law (LL.B.) bzw. Bachelor of Tax Law (LL.B.) nennen. Die JKU will sich mit diesem neuen Bachelor-Studium in Zukunft als Brennpunkt von Wirtschaft und Recht etablieren.

Michael Landertshammer, Leiter der Abteilung für Bildungspolitik in der WKÖ, begrüßt die Initiative der Uni Linz und ihre innovativen Ansätze im neuen Bachelor-Studium: "Derzeit gibt es in Österreich rund 33.000 Bachelor-Studenten. Bis 2012 wird sich die Zahl der Studienanfänger um 30 Prozent erhöhen, daher ist eine Erweiterung der Universitätsangebote an die künftigen Studierenden genau der richtige Weg."

Das neue Studium in Linz unterscheidet sich in wesentlichen Punkten von einschlägigen Studien anderer Universitäten. "Um die gerade im Wirtschaftsrecht unverzichtbare Fähigkeit zum vernetzten Denken zu fördern, kommt es in zahlreichen Lehrveranstaltungen zu einem ‚Double Teaching’", erklärt Ludwig Scharinger, Vorsitzender des Universitätsrats der JKU. Experten (aus Wissenschaft und Praxis) verschiedener Fachrichtungen vermitteln dabei gemeinsam komplexe wirtschaftsrechtliche Zusammenhänge. Die Studieninhalte sind klar fokussiert mit der Konzentration auf Kernbereiche anstelle der Vermittlung von Überblickwissen - Vorrang haben zentrale Problemstellungen. Am Beginn des Studienablaufs steht eine duale Ausbildung in Wirtschaft und Recht. Aufbauend auf diesem Grundlagenwissen erfolgt eine Schärfung des Berufsprofils mit der Spezialisierung entweder zum Unternehmens- oder Steuerjuristen. "Unser neues Angebot an die Studierenden soll bestehende Ausbildungslücke zwischen Wirtschaftswissenschaften und Rechtswissenschaften schließen", betont Rudolf Ardelt, Rektor der JKU. (BS)

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