Kukacka begrüßt EU-Haltung zu Brennerbasistunnel

Grüne kritisieren ohne Alternativen vorzuschlagen

Wien (OTS) - Als "vollkommen richtig" bezeichnet Verkehrsstaatssekretär Mag. Helmut Kukacka die Aussagen des EU-Verkehrskommissars Jaques Barrot, die vorhandenen Mittel nicht zu sehr zu streuen sondern prioritäre Projekte ausreichend dotieren zu wollen. "Die geplanten 900 Millionen Euro an Zuschüssen für den Brennerbasistunnel sind damit gesichert", so Kukacka. In Richtung Grüne, die sich nach wie vor gegen den Brennerbasistunnel stellen sagt Kukacka: "Das Verkehrsaufkommen in den nächsten Jahren wird nicht weniger sondern mehr werden. Wer gegen Tunnel ist, ist für einen erhöhten Transit auf der Straße, gegen eine Verlagerung des Schwerverkehrs auf die Schiene und schadet somit Mensch und Umwelt". Der Verkehrsstaatssekretär bemängelt weiters die fundamentale Haltung der Grünen: "Sie sind zwar dagegen, konnten bisher aber keine Alternativen aufzeigen."

"Unser Ziel ist es, vorrangig den Umwegtransitverkehr, der sich von der Schweiz nach Österreich verlagert hat, zu verhindern", spricht der Staatsekretär in diesem Zusammenhang die Verlagerung der LKW-Transitroute von der höher bemauteten Schweiz auf die Strecke Kufstein-Innsbruck-Brenner an.

Im Übrigen kommt es in Österreich bereits wieder zu einer positiven Trendwende beim begleiteten Kombinierten Verkehr, der Rollenden Landstraße (RoLa). So gibt es auf der Brennerroute seit November 2005 wieder einen deutlichen Aufwärtstrend. "Alleine in den ersten vier Monaten 2006 gab es einen Anstieg um 120% im Vergleich zum Vorjahr. Fuhren von Jänner bis April 2005 nur 14.700 LKWs auf der Brenner-RoLa, so waren es heuer bis April bereits 32.100", so der Staatssekretär.

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