• 14.09.2006, 11:38:23
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ÖAMTC: Mineralölsteuer-Angleichung an Benzin könnte Diesel um mehr als 14 Cent teurer machen

Weitere Belastungen für den Autofahrer kommen nicht in Frage - Club reagiert entschieden ablehnend

Wien (OTS) - Die Begehrlichkeiten einer
Mineralölsteuer(MöSt)-Angleichung von Benzin und Diesel werden vom
ÖAMTC kategorisch abgelehnt. "Das würde einer Verteuerung des Liter
Diesel um mehr als 14 Cent bedeuten", argumentiert
ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brugger-Brandau.

Derzeit liegt der übliche MöSt-Satz für Benzin bei 0,417 Euro, für
Diesel bei 0,297 Euro pro Liter. "Eine Anhebung auf Benzin-Niveau
wäre eine Bestrafung für Millionen von Kraftfahrern, die sich aus
wirtschaftlichen und umweltbedingten Gründen für einen Diesel-Pkw
entschieden haben. Sie haben dafür auch teilweise höhere
Anschaffungskosten in Kauf nehmen müssen", sagt die ÖAMTC-Expertin.
Zur Zielerreichung der Senkung der CO2-Emissionen ist ein hoher
Anteil an Diesel-Pkw unverzichtbar. Die Einführung von
Partikelfiltern leistet außerdem bereits einen maßgeblichen Anteil
zur Lösung des Feinstaubproblems.

Für den ÖAMTC kommen weitere Belastungen für die österreichischen
Autofahrer keinesfalls in Frage. "Wir fordern die kommende
Bundesregierung daher auf, jeden Vorstoß in Richtung
Diesel-Verteuerung kompromisslos abzulehnen", so Brugger
abschließend.

(Schluss)

Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Sabine Fichtinger
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
mailto:pressestelle@oeamtc.at
http://www.oeamtc.at

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