ÖAMTC: Mineralölsteuer-Angleichung an Benzin könnte Diesel um mehr als 14 Cent teurer machen

Weitere Belastungen für den Autofahrer kommen nicht in Frage - Club reagiert entschieden ablehnend

Wien (OTS) - Die Begehrlichkeiten einer Mineralölsteuer(MöSt)-Angleichung von Benzin und Diesel werden vom ÖAMTC kategorisch abgelehnt. "Das würde einer Verteuerung des Liter Diesel um mehr als 14 Cent bedeuten", argumentiert ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brugger-Brandau.

Derzeit liegt der übliche MöSt-Satz für Benzin bei 0,417 Euro, für Diesel bei 0,297 Euro pro Liter. "Eine Anhebung auf Benzin-Niveau wäre eine Bestrafung für Millionen von Kraftfahrern, die sich aus wirtschaftlichen und umweltbedingten Gründen für einen Diesel-Pkw entschieden haben. Sie haben dafür auch teilweise höhere Anschaffungskosten in Kauf nehmen müssen", sagt die ÖAMTC-Expertin. Zur Zielerreichung der Senkung der CO2-Emissionen ist ein hoher Anteil an Diesel-Pkw unverzichtbar. Die Einführung von Partikelfiltern leistet außerdem bereits einen maßgeblichen Anteil zur Lösung des Feinstaubproblems.

Für den ÖAMTC kommen weitere Belastungen für die österreichischen Autofahrer keinesfalls in Frage. "Wir fordern die kommende Bundesregierung daher auf, jeden Vorstoß in Richtung Diesel-Verteuerung kompromisslos abzulehnen", so Brugger abschließend.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Sabine Fichtinger
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
pressestelle@oeamtc.at
http://www.oeamtc.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OCP0002