FP-Schock: Flughafen "Wien-Ost" als Chance für Wirtschaft und Mensch

Deckelung der Flugbewegungen über Wien unabdingbar

Wien, 14-09-2006 (fpd) - Der Flugverkehr im Großraum Paris wird über drei große und zehn kleinere Airports abgewickelt. London verfügt über fünf Flughäfen. Obwohl diese Hauptstädte deutlich mehr Einwohner als Wien ausweisen, ist unsere Stadt mit dem Flughafen Schwechat in der Relation deutlich unterversorgt. Ein zweiter Flughafen für Wien ist notwendig, um als Wirtschaftsstandort mit anderen europäischen Metropolen Schritt halten zu können, erklärt FPÖ-Stadtrat DDr. Eduard Schock.

Ein 3. Piste mit noch mehr Fluglärm für den Raum Wien wird von der FPÖ vehement abgelehnt. Um die von 300.000 Fluglärmgeschädigten Menschen in Wien geforderte Deckelung der Flugbewegungen über Wien möglich zu machen, ist daher auf Sicht ein zweiter Airport östlich von Schwechat notwendig. Nach dem Scheitern des Pressburg-Deals ist dies der einzig gangbare Weg.

Die Passagierzahl soll bekanntlich von derzeit 17 Mio. jährlich auf 22 Mio. im Jahr 2010 steigen, wobei das Ende der Fahnenstange nach den Plänen von SPÖ und ÖVP damit noch nicht erreicht sein wird. Die Fluglärmbelastungen würden ungebremst in die Höhe schießen, warnt Schock vor diesem brutalen Szenario.

Die FPÖ fordert daher die Gründung einer Projektgesellschaft für die Errichtung eines zusätzlichen Flughafens östlich von Schwechat, der künftig den Löwenanteil des internationalen Langstreckenverkehrs bedienen und die drohende Überlastung Schwechats verhindern soll, so Schock abschließend. (Schluss)am

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